Nach­hal­ti­ge Geschen­ke auswäh­len, ohne auf Persön­lich­keit zu verzich­ten

Wer ein Geschenk über­reicht, will damit etwas Beson­de­res ausdrü­cken. Gleich­zei­tig wächst bei vielen Menschen das Bewusst­sein dafür, dass Konsum Folgen hat. Diese beiden Wünsche lassen sich verbin­den, wenn man bei der Geschenk­aus­wahl bewusst auf Mate­ria­li­en und Herstel­lung achtet.

Nachhaltige Geschenke auswählen, ohne auf Persönlichkeit zu verzichten
Nach­hal­ti­ge Geschen­ke auswäh­len, ohne auf Persön­lich­keit zu verzich­ten

Ob Geburts­tag, Firmen­ju­bi­lä­um oder eine klei­ne Aufmerk­sam­keit zwischen­durch: Perso­na­li­sier­te Geschen­ke zeigen, dass sich jemand Gedan­ken gemacht hat. Doch gera­de indi­vi­du­ell gestal­te­te Produk­te stam­men nicht selten aus Massen­pro­duk­ti­on mit frag­wür­di­ger Ökobi­lanz. Das muss nicht so blei­ben.

Im Bereich der Unter­neh­mens­ge­schen­ke hat sich in den vergan­ge­nen Jahren eini­ges verän­dert. Unter­neh­men, die Ihr nach­hal­ti­ges Werbe­ge­schenk finden möch­ten, stoßen mitt­ler­wei­le auf ein brei­tes Sorti­ment aus recy­cel­ten, biolo­gisch abbau­ba­ren oder fair gehan­del­ten Produk­ten. Dieser Wandel strahlt längst auch auf den priva­ten Geschenk­markt aus.

Welche Mate­ria­li­en tatsäch­lich einen Unter­schied machen

Bambus wächst schnell nach und benö­tigt weder Pesti­zi­de noch künst­li­che Bewäs­se­rung. Deshalb taucht das Mate­ri­al inzwi­schen in Stif­ten, Notiz­bü­chern und Küchen­ac­ces­soires auf. Kork ist eine weite­re Opti­on, die bei der Ernte den Baum nicht beschä­digt und sich viel­sei­tig verar­bei­ten lässt.

Recy­cel­tes PET, gewon­nen aus alten Kunst­stoff­fla­schen, findet sich heute in Taschen, Etuis und sogar Schreib­wa­ren wieder. Upcy­cling geht noch einen Schritt weiter: Das nieder­län­di­sche Unter­neh­men Rebot­t­led etwa verwan­delt gebrauch­te Wein­fla­schen in Trink­glä­ser. Solche Produk­te tragen eine Geschich­te in sich, die beim Beschenk­ten hängen bleibt.

Bio-Baum­wol­le unter­schei­det sich von konven­tio­nel­ler Baum­wol­le durch den Verzicht auf synthe­ti­sche Dünge­mit­tel und Gentech­nik. Trage­ta­schen oder Beutel aus diesem Mate­ri­al lassen sich problem­los bedru­cken und werden im Alltag tatsäch­lich genutzt, statt in einer Schub­la­de zu verschwin­den.

Wenn Indi­vi­dua­li­sie­rung auf Umwelt­be­wusst­sein trifft

Ein Name, ein Foto oder ein indi­vi­du­el­ler Spruch verwan­delt ein gewöhn­li­ches Produkt in ein Unikat. Bei nach­hal­ti­gen Geschen­ken funk­tio­niert das genau­so gut. Samen­pa­pier beispiels­wei­se lässt sich mit einer persön­li­chen Botschaft bedru­cken und wird anschlie­ßend einge­pflanzt, sodass daraus Blumen oder Kräu­ter wach­sen.

Gera­de bei perso­na­li­sier­ten Produk­ten zählt die Quali­tät des Drucks. Viele Anbie­ter nach­hal­ti­ger Werbe­ge­schen­ke setzen inzwi­schen auf digi­ta­le Druck­vor­schau­en, damit das Ergeb­nis vor der Bestel­lung geprüft werden kann. Das vermei­det Fehl­dru­cke und damit unnö­ti­gen Mate­ri­al­ver­brauch.

Trink­fla­schen aus Edel­stahl oder Glas eignen sich eben­falls hervor­ra­gend als indi­vi­du­el­les Präsent. Eine Gravur oder ein aufge­druck­tes Design macht sie einzig­ar­tig. Der prak­ti­sche Nutzen sorgt dafür, dass das Geschenk im Alltag präsent bleibt und nicht nach weni­gen Tagen verges­sen wird.

Orien­tie­rung im Siegel-Dschun­gel

Zerti­fi­zie­run­gen geben eine erste Orien­tie­rung bei der Auswahl. Das Fair-Trade-Siegel bestä­tigt faire Arbeits­be­din­gun­gen in der Liefer­ket­te, während das FSC-Siegel für verant­wor­tungs­vol­le Wald­wirt­schaft steht. Beide sind weit verbrei­tet und für Verbrau­cher leicht zu über­prü­fen.

Die Herkunft eines Produkts spielt eben­falls eine Rolle. Kurze Trans­port­we­ge inner­halb Euro­pas verrin­gern den CO2-Fußab­druck gegen­über Impor­ten aus Über­see deut­lich. Greengiving.de, ein seit 2009 auf nach­hal­ti­ge Unter­neh­mens­prä­sen­te spezia­li­sier­ter Anbie­ter mit Sitz in Deutsch­land, setzt bei seinem gesam­ten Sorti­ment auf Produk­te, die mindes­tens ein Nach­hal­tig­keits­kri­te­ri­um erfül­len.

Nicht zuletzt entschei­det die Lang­le­big­keit über die tatsäch­li­che Ökobi­lanz. Ein Geschenk, das nach einma­li­gem Gebrauch im Müll landet, ist unab­hän­gig vom Mate­ri­al nicht nach­hal­tig. Wieder­ver­wend­ba­re Produk­te wie Notiz­bü­cher mit austausch­ba­ren Seiten oder robus­te Baum­woll­ta­schen schnei­den hier deut­lich besser ab.

Von der Rand­er­schei­nung zum festen Bestand­teil

Die Nach­fra­ge nach umwelt­freund­li­chen Produk­ten steigt seit Jahren konti­nu­ier­lich. Insbe­son­de­re jünge­re Alters­grup­pen achten beim Einkauf verstärkt auf Umwelt­ver­träg­lich­keit. Was beim tägli­chen Konsum längst gilt, über­trägt sich zuneh­mend auch auf das Schen­ken.

Im Unter­neh­mens­um­feld hat sich nach­hal­ti­ges Schen­ken eben­falls etabliert. Marke­ting- und CSR-Verant­wort­li­che suchen gezielt nach einem nach­hal­ti­gen Werbe­ge­schenk, das zur Stra­te­gie ihres Hauses passt. Bedruck­te Baum­woll­ta­schen, Blumen­zwie­bel­pa­ke­te oder Solar­pro­duk­te sind dabei keine Exoten mehr, sondern fester Bestand­teil vieler Geschenk­bud­gets.

Für alle, die ein Geschenk mit persön­li­cher Note suchen, lohnt sich der Blick auf nach­hal­ti­ge Alter­na­ti­ven. Die Auswahl ist größer als viele vermu­ten, und die Quali­tät steht konven­tio­nel­len Produk­ten in nichts nach. Ob privat verschenkt oder als Firmen­prä­sent einge­setzt: Recy­cel­te Notiz­bü­cher, Kork­pro­duk­te und Samen­pa­ke­te zeigen, dass durch­dach­te Geschen­ke und Umwelt­be­wusst­sein heute problem­los zusam­men­pas­sen.

FAQ: Nach­hal­ti­ge Geschen­ke

Was macht ein Geschenk nach­hal­tig?

Entschei­dend sind drei Fakto­ren: das Mate­ri­al (nach­wach­send, recy­celt oder fair produ­ziert), die Herkunft (kurze Trans­port­we­ge, idea­ler­wei­se aus Euro­pa) und die Lang­le­big­keit. Ein Produkt, das jahre­lang genutzt wird, ist nach­hal­ti­ger als ein Wegwerfar­ti­kel aus Bambus.

Welche Mate­ria­li­en eignen sich für nach­hal­ti­ge Geschen­ke?

Bewährt haben sich Bambus, Kork, Bio-Baum­wol­le, recy­cel­tes PET und Upcy­cling-Produk­te wie Gläser aus alten Wein­fla­schen. Auch Samen­pa­pier, das nach dem Lesen einge­pflanzt wird, ist eine belieb­te Opti­on.

Lassen sich nach­hal­ti­ge Geschen­ke perso­na­li­sie­ren?

Ja. Gravu­ren auf Edel­stahl- oder Glas­fla­schen, bedruck­te Baum­woll­ta­schen oder Samen­pa­pier mit indi­vi­du­el­ler Botschaft funk­tio­nie­ren genau­so gut wie bei konven­tio­nel­len Produk­ten. Viele Anbie­ter zeigen vorab eine digi­ta­le Druck­vor­schau, sodass Fehl­dru­cke vermie­den werden.

Welche Siegel helfen bei der Auswahl?

Das Fair-Trade-Siegel steht für faire Arbeits­be­din­gun­gen in der Liefer­ket­te, das FSC-Siegel für verant­wor­tungs­vol­le Wald­wirt­schaft. Beide sind weit verbrei­tet und lassen sich leicht über­prü­fen.

Sind nach­hal­ti­ge Geschen­ke teurer?

Nicht zwangs­läu­fig. Baum­woll­ta­schen, Notiz­bü­cher aus Recy­cling­pa­pier oder Samen­pa­ke­te liegen preis­lich auf dem Niveau herkömm­li­cher Produk­te. Hoch­wer­ti­ge Trink­fla­schen oder Kork­ar­ti­kel kosten etwas mehr, halten dafür aber deut­lich länger.

Eignen sich nach­hal­ti­ge Geschen­ke auch als Werbe­ge­schenk für Unter­neh­men?

Ja, im Firmen­um­feld haben sie sich längst etabliert. Bedruck­te Baum­woll­ta­schen, Blumen­zwie­bel­pa­ke­te oder Solar­pro­duk­te passen zur CSR-Stra­te­gie vieler Unter­neh­men und blei­ben durch ihren prak­ti­schen Nutzen im Alltag präsent.

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