Trau­er­kar­te schrei­ben: Tipps, Text­vor­la­gen und Trau­er­sprü­che

Wenn ein Mensch stirbt, ist das immer ein sehr schmerz­li­ches Ereig­nis. Vielen Menschen fehlen in einer solchen emotio­na­len Ausnah­me­si­tua­ti­on die passen­den Worte. Eine Trau­er­kar­te schrei­ben, den Ange­hö­ri­gen des Verstor­be­nen das eige­ne Mitge­fühl über­mit­teln und die eige­nen Gefüh­le würde­voll in Worte fassen – das kann in solch einer Situa­ti­on zu einer echten Heraus­for­de­rung werden. Liebe­vol­le, pietät­vol­le und tröst­li­che Trau­er­sprü­che brin­gen aber nicht nur Anteil­nah­me und inne­re Verbun­den­heit zum Ausdruck, sondern spen­den den Hinter­blie­be­nen in dieser schwe­ren Zeit beson­ders viel Kraft. Doch auf welche Fein­hei­ten soll­te geach­tet werden, wenn man eine Beileids­kar­te schrei­ben möch­te, wie adres­siert man die Trau­er­kar­te und welche Trau­er­sprü­che sind am besten geeig­net? Das und vieles mehr erfah­ren Sie in diesem Beitrag.

Trauerkarte schreiben: Tipps, Textvorlagen und Trauersprüche
Trau­er­kar­te schrei­ben: Tipps, Text­vor­la­gen und Trau­er­sprü­che

Was versteht man unter einer Beileids­be­kun­dung?

Die Beileids­be­kun­dung ist auch unter dem Begriff Kondo­lenz bekannt, ein Begriff der sich aus dem Latei­ni­schen ablei­tet: „Condo­les­co“ lässt sich in die deut­sche Spra­che mit „Schmer­zen empfin­den“ über­set­zen.

Durch eine Beileids­be­kun­dung wird die Anteil­nah­me sowie die eige­ne empfun­de­ne Trau­er über den Tod eines Menschen zum Ausdruck gebracht. Die Kondo­lenz ist somit wesent­lich mehr als nur eine reine Höflich­keit. Sie ist viel­mehr ein Mittel, um wahr­haf­tig empfun­de­ne Trau­er zu zeigen und der verstor­be­nen Person zu geden­ken. Gleich­zei­tig soll die Beileids­be­kun­dung die hinter­blie­be­nen Ange­hö­ri­gen trös­ten und ihnen Hoff­nung sowie Halt in dieser leid­vol­len Zeit schen­ken.

Herz­li­ches Beileid kann auf münd­li­chem oder auf schrift­li­chem Wege – beispiels­wei­se über eine Trau­er­kar­te – bekun­det werden.

Was ist eigent­lich eine Trau­er­kar­te?

Der Tod eines gelieb­ten Menschen hinter­lässt immer eine große Leere und Trau­er. Insbe­son­de­re die Menschen, die der verstor­be­nen Person sehr nahe­ge­stan­den oder mit ihr zusam­men­ge­lebt haben, sind tief getrof­fen. Indem dieser gelieb­te Mensch aus dem Leben geris­sen wird, gerät auch das eige­ne Lebens­ge­fühl ins Wanken und Gedan­ken des Schmer­zes sowie der tiefen Trau­rig­keit machen sich breit.

Eine Trau­er­kar­te (auch Kondo­lenz­kar­te genannt) ist eine hand­schrift­lich verfass­te Beileids­be­kun­dung mit persön­li­chen und trost­rei­chen Worten für die Ange­hö­ri­gen der Verstor­be­nen bzw. des Verstor­be­nen.

Der Tod eines Menschen ist immer ein sehr sensi­bles Thema und aus diesem Grund braucht es beim Schrei­ben der Kondo­lenz­kar­te viel Finger­spit­zen­ge­fühl.

Trauerspruch als Textvorlage für die Trauerkarte
Trau­er­spruch als Text­vor­la­ge für die Trau­er­kar­te

Wann wird eine Trau­er­kar­te geschrie­ben?

Wenn Sie Kennt­nis erlan­gen vom Tod eines lieben Freun­des oder nahen Bekann­ten, soll­ten Sie so rasch wie möglich den Ange­hö­ri­gen des verstor­be­nen Menschen Ihr Beileid bekun­den. Gera­de in den ersten Tagen nach dem schmerz­li­chen Verlust des so gelieb­ten Mitmen­schen brau­chen die hinter­blie­be­nen Ange­hö­ri­gen den Beistand ihres Umfelds, viel Trost, Halt und Kraft. Aus diesem Grund soll­te man mit dem Schrei­ben der Trau­er­kar­te nicht zu lange abwar­ten.

Beson­ders wich­tig ist tatsäch­lich nicht zu lange mit der Beileids­be­kun­dung abzu­war­ten, denn kommt die Kondo­lenz Tage bezie­hungs­wei­se Wochen nach dem Tod des Menschen an, kann das bei den hinter­blie­be­nen Ange­hö­ri­gen den Verlust­schmerz wieder neu aufwüh­len. Auf diese Weise wird es der Trau­er­fa­mi­lie kaum möglich sein, den Tod ihres gelieb­ten Menschen zu verar­bei­ten und inner­lich zur Ruhe zu kommen.

Wem wird kondo­liert?

Eine Kondo­lenz­kar­te wird den hinter­blie­be­nen Ange­hö­ri­gen der verstor­be­nen Person geschrie­ben. Das sind in der Regel Fami­li­en­an­ge­hö­ri­ge.

Jeder, der sich der Trau­er­fa­mi­lie nahe und eng verbun­den fühlt, kann durch eine würde­vol­le und trost­spen­den­de Kondo­lenz­kar­te das eige­ne Mitge­fühl und die Anteil­nah­me zum Ausdruck brin­gen.

Eine Kondo­lenz­kar­te kann also beispiels­wei­se von Nach­barn, Arbeits­kol­le­gen, Freun­den oder Vereins­ka­me­ra­den geschrie­ben werden.

Was steckt hinter dem schwar­zen Rand?

Trau­er­kar­ten gibt es in den unter­schied­lichs­ten Vari­an­ten: Häufig enthält bereits die Vorder­sei­te der Kondo­lenz­kar­te einen Trau­er­spruch sowie Bilder von Land­schaf­ten, Kerzen, reli­giö­sen Symbo­len wie etwa einem stili­sier­ten Kreuz oder Blumen.

Bei der Wahl der Karte soll­te zum einen auf die Konfes­si­on und zum ande­ren auch auf die reli­giö­sen Ansich­ten der verstor­be­nen Person sowie seiner Ange­hö­ri­gen Rück­sicht genom­men werden. Eine Trau­er­kar­te mit einem bibli­schen Spruch kann nur dann wirk­lich Trost spen­den, wenn die Hinter­blie­be­nen auch im Glau­ben behei­ma­tet sind.

Entge­gen weit verbrei­te­ter Meinun­gen ist der Umschlag einer Trau­er­kar­te nicht mit einem schwar­zen Rand verse­hen. Dieser soge­nann­te Trau­er­rand bleibt der Karte der Ange­hö­ri­gen vorbe­hal­ten. Damit soll zum Ausdruck gebracht werden, dass die Post die Nach­richt vom Tod eines Menschen enthält.

Persön­lich, schrift­lich oder digi­tal: Wie soll­te man sein Beileid bekun­den?

Welche Form ange­mes­sen ist, die eige­ne Anteil­nah­me zu über­mit­teln, ist insbe­son­de­re vom persön­li­chen Verhält­nis zum Verstor­be­nen sowie zu den hinter­blie­be­nen Ange­hö­ri­gen abhän­gig. Wenn Sie beispiels­wei­se eine sehr enge, freund­schaft­li­che und vertrau­te Bezie­hung zuein­an­der hatten, soll­ten Sie unbe­dingt persön­lich Ihr Beileid bekun­den. Das münd­lich ausge­drück­te Beileid kann die Trau­er­kar­te mit eini­gen persön­li­chen Zeilen an die Ange­hö­ri­gen aber nicht erset­zen.

Wenn Sie möch­ten, können Sie auch ein klei­nes Trau­er­ge­dicht in die Karte schrei­ben.

Im Rahmen einer Geschäfts­be­zie­hung empfiehlt sich eine respekt­vol­le Spruch-Trau­er­kar­te, die aber immer auch eini­ge persön­li­che Worte – natür­lich hand­schrift­lich geschrie­ben – enthal­ten soll­te. Passen­de Zita­te oder trös­ten­de Sprü­che finden Sie beispiels­wei­se weiter unten in diesem Beitrag.

E-Mail, Whats App oder Kurz­nach­rich­ten (SMS) sind kein geeig­ne­ter Weg, um sein Beileid zum Ausdruck zu brin­gen.

Trauerspruch als Vorlage für die Kondolenzkarte
Trau­er­spruch als Vorla­ge für die Kondo­lenz­kar­te

Die rich­ti­ge äuße­re Form für die Kondo­lenz

Die Kondo­lenz beginnt nicht erst mit dem Trau­er­kar­ten­in­halt. Bereits bei der äuße­ren Form soll­ten Sie eini­gen Punk­ten ausrei­chend Beach­tung schen­ken.

  • Verwen­den Sie bitte keinen Umschlag mit einem schwar­zen Trau­er­rand, denn diese äuße­re Form bleibt den Ange­hö­ri­gen des Verstor­be­nen vorbe­hal­ten.
  • Verwen­den Sie keinen Fens­ter­um­schlag und auch keine farbi­gen Kuverts für Ihre Trau­er­kar­te.
  • Der Trau­er­kar­ten­um­schlag soll­te mit einer norma­len Brief­mar­ke frei­ge­macht werden. Verwen­den Sie also keine Fran­kier­ma­schi­ne.
  • Auf dem Umschlag der Trau­er­kar­te muss der Fami­li­en­na­me erkenn­bar sein. Der Empfän­ger „An das Trau­er­haus“ gilt heute als veral­tet. Statt­des­sen werden die Namen genannt und es wird die Bezeich­nung „Fami­lie“ verwen­det. Auf dem Umschlag der Karte würde dann beispiels­wei­se „An Fami­lie Huber“ stehen. Möglich wäre auch: „An die Trau­er­fa­mi­lie Muster­mann.“
  • Schrei­ben Sie die Trau­er­kar­te immer mit der Hand. Verwen­den Sie also weder Compu­ter noch Schreib­ma­schi­ne.
  • Schrei­ben Sie in die weiße Trau­er­kar­te mit einem schwar­zen Stift.

Soll­te der Trau­er­kar­te ein Geld­ge­schenk beigelegt werden?

Geld zu schen­ken ist oftmals eine recht heik­le Ange­le­gen­heit, vor allem dann, wenn es um Trau­er sowie den schmerz­li­chen Verlust eines gelieb­ten Menschen geht. Was für den einen viel­leicht eine will­kom­me­ne finan­zi­el­le Unter­stüt­zung ist, kann ein ande­rer schon als persön­li­che Belei­di­gung anse­hen. Aus diesem Grund ist es ratsam, sich im Vorfeld über die Wünsche der hinter­blie­be­nen Ange­hö­ri­gen zu infor­mie­ren.

Schrei­ben Sie in den Kondo­lenz­brief bzw. in die Trau­er­kar­te, für welchen Verwen­dungs­zweck das Geld gedacht ist. Eine sehr belieb­te Formu­lie­rung ist: „Für den flora­len Trau­er­schmuck“.

Wenn Sie auf die Verwen­dungs­zweck­an­ga­be verzich­ten, kann rasch ein nega­ti­ver Eindruck entste­hen. In einem solchen Fall könn­ten die Ange­hö­ri­gen anneh­men, dass Sie der Auffas­sung sind, dass sie sich ohne Ihre „Spen­de“ keine würdi­ge Trau­er­fei­er leis­ten könn­ten.

Welchen Betrag Sie der trau­ern­den Fami­lie zukom­men lassen soll­ten, ist in erster Linie von der persön­li­chen Bezie­hung zum Verstor­be­nen abhän­gig. Je näher sie diesem Menschen gestan­den haben, desto höher darf auch der Geld­be­trag ausfal­len.

Sie soll­ten aber niemals weni­ger als 20 Euro einer Trau­er­kar­te beile­gen.

Tipp: Anstatt Bargeld können Sie sich übri­gens auch für einen Gutschein bei einer Blumen­gärt­ne­rei entschei­den. Das ist eine sehr schö­ne Alter­na­ti­ve, vor allem dann, wenn die Fami­lie expli­zit keine Geld­ge­schen­ke erhal­ten möch­te.

Häufig findet sich in Trau­er­an­zei­gen der Hinweis, dass man – anstatt Blumen zu schen­ken – für einen wohl­tä­ti­gen Zweck spen­den soll. In einem solchen Fall können Sie anstatt eines Geld­be­trags den Spen­den­be­leg der Trau­er­kar­te beile­gen. Auf diese Weise brin­gen Sie zum Ausdruck, dass Sie den Wunsch der Fami­lie zur Kennt­nis genom­men haben und respek­tie­ren.

Kurzer Trauerspruch
Kurzer Trau­er­spruch

Wie schreibt man eigent­lich eine Trau­er­kar­te?

Beim Schrei­ben einer Kondo­lenz­kar­te müssen Sie sich bewusst machen, dass Sie mit allge­mei­nen und flachen Redens­ar­ten dem persön­li­chen Schmerz der Betrof­fe­nen nicht gerecht werden können. Plum­pe Weis­hei­ten wie zum Beispiel „der Tod gehört zum Leben mit dazu“ sind nicht ange­bracht.

Insbe­son­de­re dann, wenn Sie dem Verstor­be­nen sehr nahe­ge­stan­den haben, soll­ten Sie mit Ihren Beileids­be­kun­dun­gen Trost sowie mitfüh­len­den Zuspruch spen­den, Anteil­nah­me ausdrü­cken und Hilfe anbie­ten.

Grund­sätz­lich gilt:

  • Soll­ten Sie zum Kreis der Freun­de und Bekann­ten gehö­ren, die nicht persön­lich ihr Beileid bekun­den, soll­ten Ihre Beileids­be­kun­dun­gen länger als eine Zeile sein.
  • Stehen Sie den hinter­blie­be­nen Ange­hö­ri­gen nicht beson­ders nahe, ist auch ein kurzer – aber immer hand­ge­schrie­be­ner Text – ausrei­chend. In einem solchen Fall reicht auch ein Satz oder eine Spruch-Trau­er­kar­te.

Es ist sehr schwer, ein allge­mei­nes Muster fest­zu­le­gen, um das eige­ne Mitge­fühl zum Ausdruck zu brin­gen, denn jeder Todes­fall ist mit einem ande­ren Schmerz verbun­den. So kann es sein, dass ein Kind gestor­ben ist, eine Fami­li­en­mut­ter nach schwe­rer Krank­heit oder auch ein hoch­be­tag­ter Mensch nach einem langen, erfüll­ten Lebens­weg. So unter­schied­lich die verstor­be­nen Menschen sind, so unter­schied­lich ist auch der seeli­sche Schmerz der Ange­hö­ri­gen.

Eine Trau­er­kar­te besteht immer aus vier Grund­bau­stei­nen:

  1. Anre­de: Hier werden die Ange­hö­ri­gen der verstor­be­nen Person direkt ange­spro­chen. Die exak­te Anre­de ist wie gesagt abhän­gig von der Bezie­hung zum Verstor­be­nen.
  2. Einlei­tung: Hier beginnt man mit eini­gen Worten, wie man vom Todes­fall erfah­ren hat. Auch Emotio­nen wie „tiefe Bestür­zung“, „Fassungs­lo­sig­keit“ oder „Entset­zen“ dürfen an dieser Stel­le genannt werden.
  3. Hauptteil/Trauerspruch : Hier wird das Beileid aufrich­tig bekun­det und inne­re Verbun­den­heit ausge­drückt. Hier kann ein Trau­er­spruch mit einflie­ßen. Auch persön­li­che Erin­ne­run­gen oder gemein­sa­me Erleb­nis­se können in den Haupt­teil der Kondo­lenz­kar­te mitein­flie­ßen. Gleich­zei­tig geht es hier darum, Trost, Halt und Hoff­nung zu spen­den. Ggf. kann auch noch Hilfe oder Unter­stüt­zung ange­bo­ten werden.
  4. Schluss­wort: Hier werden in abschlie­ßen­den Phra­sen noch­mals das eige­ne Mitge­fühl und das Beileid kund­ge­tan.

Beileids­kar­te schrei­ben: Die rich­ti­ge Anre­de

Der Beginn der Kondo­lenz­kar­te ist die persön­li­che Anre­de der Ange­hö­ri­gen. Welche Anre­de letzt­lich gewählt wird, hängt vor allem von der Bezie­hung zur verstor­be­nen Person ab sowie zu dessen Fami­lie.

An dieser Stel­le haben wir nun für Sie eini­ge beispiel­haf­te Formu­lie­run­gen, die für die Anre­de der Trau­er­kar­te verwen­det werden können:

  • Liebe Kath­rin …
  • Lieber Harald …
  • Liebe Frau Schmidt, …
  • Sehr geehr­ter Herr Meyer, …
  • Liebe Trau­er­fa­mi­lie, …
  • An die Trau­er­fa­mi­lie …
  • Liebe trau­ern­de Ange­hö­ri­ge, …
Trauersprüche können Trost spenden
Trau­er­sprü­che können Trost spen­den

Trau­er­kar­ten-Text: Einlei­tung und Haupt­teil des Kondo­lenz­tex­tes

Der Haupt­teil – also die Einlei­tung sowie der Haupt­teil der Trau­er­kar­te – haben eine sehr große Bedeu­tung. Auf der einen Seite wird damit zum Ausdruck gebracht, dass der Schrei­ben­de den Verstor­be­nen voller Liebe und Ehre in seinem persön­li­chen Andenken bewahrt. Auf der ande­ren Seite soll den Ange­hö­ri­gen gezeigt werden, dass sie mit ihrer Trau­er und ihrem Schmerz über den Verlust keines­falls allein sind.

  • Achten Sie auf ein eben­mä­ßi­ges, saube­res und schö­nes Schrift­bild für den Text der Trau­er­kar­te.
  • Nehmen Sie sich zum Schrei­ben der Trau­er­kar­te ausrei­chend Zeit, denn die rich­ti­gen Worte lassen sich nicht von einem Augen­blick auf den nächs­ten finden. Sie können sich dafür Inspi­ra­ti­on im Inter­net holen, so beispiels­wei­se in diesem Arti­kel. Im Folgen­den finden Sie die schöns­ten Trau­er­sprü­che, Zita­te berühm­ter Dich­ter, Autoren und Philo­so­phen sowie liebe­vol­le, pietät­vol­le und vor allem trost­rei­che Worte. Hastig hinge­wor­fe­ne Phra­sen sind hinge­gen tabu.
  • Wenn Sie und Ihre Ange­hö­ri­gen die verstor­be­ne Person gut kann­ten, soll­te die Trau­er­kar­te in der Wir-Form verfasst werden. Andern­falls können Sie natür­lich die Ich-Form wählen.
  • Wenn Sie nur die verstor­be­ne Person gekannt haben, aber nicht seine Ange­hö­ri­gen, dann soll­ten Sie sich in der Kondo­lenz­kar­te zunächst kurz vorstel­len. Erklä­ren Sie auch, woher Sie den oder die Verstor­be­ne kann­ten bzw. in welcher Bezie­hung Sie zuein­an­der­stan­den.
  • Haben Sie die oder den Verstor­be­nen gut gekannt, können Sie in Ihrer Trau­er­kar­te auch auf ein prägen­des gemein­sa­mes Erleb­nis einge­hen. Lassen Sie die Ange­hö­ri­gen auch gerne wissen, in welchen Lebens­si­tua­tio­nen Sie die verstor­be­ne Person beson­ders vermis­sen werden.

Folgen­de Text­vor­la­gen und Formu­lie­run­gen können Ihnen bei Ihrer Mitleids­be­kun­dung helfen:

… die Nach­richt vom Tod Ihres Sohnes/ Ihrer Toch­ter hat uns alle tief erschüt­tert und schwer getrof­fen. In dieser Situa­ti­on ist es für uns sehr schwer, die rich­ti­gen Worte zu finden. Doch gera­de in diesen schwe­ren Stun­den möch­ten wir Ihnen von Herzen unser aufrich­ti­ges Beileid ausspre­chen.

… auch uns hat die schreck­li­che Nach­richt vom plötz­li­chen Tod Deiner Frau/ Deines Mannes erreicht. Wir sind zutiefst betrof­fen über den Verlust dieses wunder­vol­len Menschen und möch­ten Dir hier­mit unser unend­li­ches Mitge­fühl ausspre­chen.

… wir nehmen hier­mit Anteil an Deiner Trau­er und wünschen Dir für die bevor­ste­hen­de schwe­re Zeit viel Kraft, Trost und Hoff­nung.

Lieber/ Liebe [Name], es ist mir unglaub­lich schwer­ge­fal­len, Dir diese Zeilen zu schrei­ben und die passen­den trost­rei­chen Worte zu finden. Ich möch­te Dir so gerne etwas schrei­ben, das Dir in diesen schwe­ren Stun­den Zuver­sicht und Kraft spen­det und Dir vor allem hilft, posi­tiv in die Zukunft zu blicken. Doch ich kann nur Schwei­gen und Stil­le zustan­de brin­gen.

Liebe Fami­lie [Name], tief berührt, habe ich vom Tod dieses wunder­ba­ren Menschen gehört. Ich möch­te Euch mein herz­lichs­tes Beileid ausspre­chen. Die Dank­bar­keit und die unver­gess­li­chen Erin­ne­run­gen an die gemein­sam verbrach­te Zeit kann Euch niemand nehmen. In dieser schwe­ren Zeit wünsche ich Euch Zuver­sicht und viel Kraft.

Tief betrof­fen haben wir vom Tod Deines gelieb­ten Ehemannes/Deiner gelieb­ten Ehefrau erfah­ren und möch­ten Dir auf diesem Weg unser herz­lichs­tes Beileid und unser tiefes Mitge­fühl ausdrü­cken.

In diesen schwe­ren, schmerz­vol­len Stun­den des Abschieds möch­ten wir Ihnen hier­mit unser aufrich­ti­ges Mitge­fühl über­mit­teln.

Wir sind tief erschüt­tert und können es noch immer nicht fassen, dass wir unse­re groß­ar­ti­ge Freundin/ unse­ren groß­ar­ti­gen Freund nie mehr wieder sehen werden. Ihr/Sein Tod hat in unser aller Leben ein großes Loch hinter­las­sen. Auch wenn unse­re Zeilen den Schmerz dieses Verlus­tes nicht lindern können, so möch­ten wir doch auf diesem Weg unse­re herz­lichs­te Anteil­nah­me ausspre­chen.

Meine liebe [Name]/ Mein lieber [Name], tief berührt haben wir vom Tod Deines Vaters erfah­ren. In Deiner Trau­er lassen wir Dich nicht allein und über­mit­teln Dir hier­mit unser tiefs­tes Mitge­fühl.

Ein gelieb­ter, wunder­vol­ler Mensch ist aus unse­rem Leben geschie­den. Was bleibt, sind die unver­gess­li­chen Erin­ne­run­gen an die gemein­sam verbrach­te Zeit. Wir fühlen in diesen schwe­ren Stun­den mit Ihnen und wünschen von Herzen viel Halt, Trost, Hoff­nung und Kraft.

Es ist kaum in Worte zu fassen, wie schmerz­reich und leid­voll es ist, am Grab des eige­nen Kindes zu stehen. Das ist das Schlimms­te, was Eltern in ihrem Leben wider­fah­ren kann. Wir sind unbe­schreib­lich trau­rig und fassungs­los. Auf diesem Wege möch­ten wir Euch von Herzen unser aller­tiefs­tes Mitge­fühl ausspre­chen. [Name] wird in Gedan­ken immer bei uns sein.

Erschüt­tert und zutiefst trau­rig habe ich heute die Todes­an­zei­ge von [Name] gele­sen. In dieser schwe­ren Zeit wünsche ich Euch Halt, Kraft und Hoff­nung. Die Erin­ne­run­gen, die Liebe und die Dank­bar­keit werden ewig in meinem Herzen weiter­le­ben.

Unter­stüt­zung anbie­ten in der Kondo­lenz­kar­te

Insbe­son­de­re allein­ste­hen­de oder älte­re Menschen sind mit der Trau­er­si­tua­ti­on oft voll­kom­men über­for­dert. Ihnen kann in der Trau­er­kar­te gezielt Unter­stüt­zung und Hilfe ange­bo­ten werden:

  • „Soll­test Du jeman­den zum Reden brau­chen, freue ich mich sehr, wenn Du Dich bei mir meldest.“
  • „Wenn wir irgend­et­was für Sie tun können, geben Sie uns bitte Bescheid!“
  • „Zögern Sie nicht, mich anzu­spre­chen, wenn Sie Unter­stüt­zung bei der Erle­di­gung tägli­cher Aufga­ben oder im Haus­halt brau­chen.“
  • „Bitte sag mir, wenn Du Dich einsam fühlst und Dir jeman­den zum Zuhö­ren wünscht. Ich bin immer für Dich da.“

Die rich­ti­ge Schluss­for­mel der Trau­er­kar­te

Auch für den Schluss der Kondo­lenz­kar­te gibt es verschie­de­ne passen­de Formu­lie­run­gen:

  • … in tiefs­ter und freund­schaft­li­cher Verbun­den­heit
  • … in herz­li­cher Anteil­nah­me
  • … fühle Dich trös­tend umarmt!
  • … in liebe­vol­ler Verbun­den­heit
  • … in tiefer Anteil­nah­me und Dank­bar­keit
  • … ein stil­ler letz­ter Gruß
  • … wir weinen mit Dir.
  • … in Deiner Trau­er bist Du nicht allein.
  • … unser tiefes Mitge­fühl
  • … in Gedan­ken sind wir bei Ihnen!
  • … in schwei­gen­der, liebe­vol­ler Umar­mung.
  • … wir denken an euch und trau­ern gemein­sam mit euch.
Schöner Trauerspruch
Schö­ner Trau­er­spruch

Schö­ne Trau­er­sprü­che

Im folgen­den haben wir schö­ne Trau­er­sprü­che gesam­melt, die Ihnen als Text für die Trau­er­kar­te dienen können:

Wer im Gedächt­nis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern; tot ist nur, wer verges­sen wird.

(Imma­nu­el Kant)

Ich glau­be, dass, wenn der Tod unse­re Augen schließt, wir in einem Lich­te stehen, von welchem unser Sonnen­licht nur der Schat­ten ist.

(Arthur Scho­pen­hau­er)

Du siehst die leuch­ten­de Stern­schnup­pe nur dann, wenn sie vergeht.

(Fried­rich Hebbel)

Der Tod ist das Tor zum Licht am Ende eines mühsam
gewor­de­nen Lebens.

(Franz von Assi­si)

Man lebt zwei­mal:
Das erste Mal in der Wirk­lich­keit,
Das zwei­te Mal in der Erin­ne­rung.

(Hono­ré de Balzac)

Von guten Mäch­ten wunder­bar gebor­gen,
erwar­ten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag.

(Diet­rich Bonhoef­fer)

Tot ist über­haupt nichts:
Ich glitt ledig­lich über in den nächs­ten Raum.
Ich bin ich, und ihr seid ihr.
Warum soll­te ich aus dem Sinn sein,
nur weil ich aus dem Blick bin?
Was auch immer wir fürein­an­der waren,
sind wir auch jetzt noch.
Spielt, lächelt, denkt an mich.
Leben bedeu­tet auch jetzt all das,
was es auch sonst bedeu­tet hat.
Es hat sich nichts verän­dert,
ich warte auf euch,
irgend­wo
sehr nah bei euch.
Alles ist gut.

(Henry Scott Holland)

Die Menschen haben eine Seele, die noch lebt,
nach­dem der Körper zu Erde gewor­den ist;
sie steigt durch die klare Luft empor,
hinauf zu all den glän­zen­den Ster­nen.

(Hans Chris­ti­an Ander­sen)

Steh nicht am Grab mit verwein­tem Gesicht,
ich bin da – ich schla­fe nicht.
Ich bin im Wind, der weht über die See,
ich bin das Glit­zern im weißen Schnee.
Ich bin die Sonne auf reifen­der Saat,
ich bin im Herbst in der golde­nen Mahd.
Wenn Du erwachst im Morgen­schein,
werde ich immer um Dich sein.
Bin im Krei­sen der Vögel am Himmels­zelt,
ich bin der Stern, der die Nacht erhellt.
Steh nicht am Grab in verzwei­fel­ter Not,
ich bin nicht da – ich bin nicht tot!

(Irisches Grab­ge­dicht)

Freun­de, wenn der Geist geschie­den,
so weint mir keine Träne nach,
denn wo ich weile, da ist Frie­den,
dort leuch­tet mir ein ewiger Tag.

(Annet­te von Dros­te-Hüls­hoff)

Wer im Gedächt­nis seiner Lieben lebt,
der ist nicht tot, der ist nur fern;
tot ist nur, wer verges­sen wird.

(Imma­nu­el Kant)

Sieh, wie alles so still ist
drüben in der Unend­lich­keit,
wie leise ziehen die Welten,
wie still schim­mern die Sonnen,
der große Ewige ruhet wie eine Quel­le
mit seiner über­flie­ßen­den unend­li­chen Liebe
mitten unter ihnen
und erquickt und beru­higt alles.

(Jean Paul)

Stark wie der Tod ist die Liebe.
Ihre Gluten sind Feuer­glu­ten,
gewal­ti­ge Flam­men.
Auch mäch­ti­ge Wasser
können die Liebe nicht löschen;
auch Strö­me
schwem­men sie nicht weg.

(Hohe­lied 7,6-7)

Vier­zig Kerzen haben wir in unse­rem Herzen,
für den, den wir lieben.
Wenn er geht, erlischt die erste Kerze.
Mit jedem Lächeln von uns, die nächs­ten.
Die aller­letz­te brennt aber,
bis wir zu ihm gehen.

(Persi­sche Weis­heit)

Niemand kennt den Tod,
und niemand weiß,
ob er für den Menschen nicht
Das aller­größ­te Glück ist.

(Sokra­tes)

Alles, was schön ist, bleibt schön, auch wenn es welkt. Und unse­re Liebe bleibt Liebe, auch wenn wir ster­ben.

(Maxim Gorki)

Tren­nung ist unser Los, Wieder­se­hen ist unse­re Hoff­nung.
So bitter der Tod ist, die Liebe vermag er nicht zu schei­den.

(Augus­ti­nus)

Man trägt das vergan­ge­ne Schö­ne nicht wie einen Stachel, sondern wie ein kost­ba­res Geschenk in sich.

(Diet­rich Bonhoef­fer)

Tren­nung ist unser Los, Wieder­se­hen ist unse­re Hoff­nung.
So bitter der Tod ist, die Liebe vermag er nicht zu schei­den.

(Augus­ti­nus)

Man trägt das vergan­ge­ne Schö­ne nicht wie einen Stachel, sondern wie ein kost­ba­res Geschenk in sich.

(Diet­rich Bonhoef­fer)

Für jene, die in Gott verbun­den sind, gibt es keinen Abschied.

(Papst Pius XII.)

Liebe­vol­le Trau­er­sprü­che

Wenn du an mich denkst,
erin­ne­re dich an die Stun­de,
in welcher du mich am liebs­ten hattest.

(Rainer Maria Rilke)

Mit den Flügeln der Zeit fliegt die Trau­rig­keit davon.

(Jean de La Fontai­ne)

Wer liebt und Abschied nimmt,
der lebt, um woan­ders weiter zu lieben.

(Clau­de Anet)

Schlie­ße mir die Augen beide
mit den lieben Händen zu!
Geht doch alles, was ich leide,
unter deiner Hand zur Ruh.
Und wie leise sich der Schmerz
Well‘ um Welle schla­fen leget,
wie der letz­te Schlag sich reget,
füllest du mein ganzes Herz.

(Theo­dor Storm)

Du kamst, Du gingst mit leiser Spur,
ein flüch­ti­ger Gast im Erden­land;
Woher? Wohin? Wir wissen nur:
Aus Gottes Hand in Gottes Hand.

(Ludwig Uhland)

Es gibt Menschen,
die wir in der Erde begra­ben;
aber ande­re, die wir beson­ders zärt­lich lieben,
sind in unser Herz gebet­tet.
Die Erin­ne­rung an sie mischt sich täglich
in unser Tun und Trach­ten,
wir denken an sie, wie wir atmen,
sie haben in unse­rer Seele
eine neue Gestalt ange­nom­men,
nach dem zarten Gesetz der Seelen­wan­de­rung,
dass im Reich der Liebe herrscht.

(Hono­ré de Balzac)

Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust,
wird es dir sein,
als lach­ten alle Ster­ne,
weil ich auf einem von ihnen wohne,
weil ich auf einem von ihnen lache.

(Antoi­ne de Saint-Exupé­ry)

Danke für den Weg, den Du mit uns gegan­gen bist. Danke für die Hand, die uns so hilf­reich war. Danke, dass es Dich gab.

(Rainer Maria Rilke)

Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlie­ren.

(Johann Wolf­gang von Goethe)

Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesent­li­che ist für die Augen unsicht­bar.

(Antoi­ne de Saint-Exupé­ry)

Der beste Weg, etwas zu lieben: Reali­sie­ren, dass man es verlie­ren kann.

(Gilbert Ches­ter­ton)

Du bist nicht mehr dort, wo du warst. Aber du bist über­all, wo wir sind.

(Victor Hugo)

In liebe­vol­ler Erin­ne­rung: Trau­er­sprü­che voller Trost und Hoff­nung

Um Ihr Beileid und Ihre Anteil­nah­me auszu­drü­cken, müssen Sie nicht immer einen langen Text verfas­sen. Auch kurze Trau­er­sprü­che spen­den Trost und Hoff­nung, so beispiels­wei­se:

„Liebe Fami­lie X, wir sind in der Trau­er eng mit Ihnen/Euch verbun­den und möch­te hier­mit von Herzen unser Mitge­fühl und unser Beileid ausspre­chen.“

Weite­re schö­ne kurze Trau­er­sprü­che finden Sie hier:

Wer stirbt, erwacht zum ewigen Leben.

(Franz von Assi­si)

Der Wech­sel allein ist das Bestän­di­ge.

(Arthur Scho­pen­hau­er)

Die Erin­ne­rung ist das einzi­ge Para­dies,
aus dem wir nicht vertrie­ben werden können.

(Jean Paul)

Man sieht die Sonne lang­sam unter­ge­hen und erschrickt doch, wenn es plötz­lich dunkel ist.

(Franz Kafka)

Ein ewig Rätsel ist das Leben, und ein Geheim­nis bleibt der Tod.

(Emanu­el Geibel)

Nur durch die Liebe und den Tod berührt der Mensch das Unend­li­che.

(Alex­and­re Dumas)

Tren­nung ist unser Los, Wieder­se­hen ist unse­re Hoff­nung.

(Augus­ti­nus)

Den Tod fürch­ten die am wenigs­ten, deren Leben den meis­ten Wert hat.

(Imma­nu­el Kant)

Du bist nun frei und unse­re Tränen wünschen Dir Glück.

(Johann Wolf­gang von Goethe)

Weite­re pietät­vol­le Trau­er­sprü­che und stil­vol­le Zita­te

Hier finden Sie eine Samm­lung weite­rer Trau­er­sprü­che, Gedich­te und Zita­te:

Die Seele schei­det fried­lich nun zum Himmel,
da ich den Freun­den Frie­den gab auf Erden.

(William Shake­speare)

Alle welt­li­chen Dinge sind nur
ein Traum im Früh­ling.
Betrach­te den Tod als Heim­kehr.

(Konfu­zi­us)

Ich bin nicht tot, ich tausche nur die Räume.
Ich leb in euch und geh durch eure Träu­me.

(Michel­an­ge­lo)

Unser Leben ist der Fluss, der sich ins Meer ergießt, das “Ster­ben” heißt.

(Freder­i­co Garcia Llor­ca)

Mit Leib und Seele lege ich mich vertrau­ens­voll in deine Hände, denn du hast mich erlöst, treu­er Gott.

(Psalm 31,6-7)

Und am Ende meiner Reise hält der Ewige die Hände, und er winkt und lächelt leise – und die Reise ist zu Ende.

(Matthi­as Clau­di­us)

Wenn deine Seel‘ in banger Trau­er
Gar keinen Ausweg finden kann,
So denk´der trübe Morgen­schau­er,
Die stets dem Lich­te zieh´n voran.
Doch bald entsteigt dem Meer die Sonne,
Die Schöp­fung rings ist neu erwacht,
Und jeder Schau­er wird zur Wonne,
und deine Seele singt und lacht.

(Fried­rich Hein­rich Karl Frei­herr de la Motte-Fouqué)

Eines Morgens wachst Du nicht mehr auf.
Die Vögel singen, wie sie gestern sangen.
Nichts ändert diesen neuen Tages­ab­lauf.
Nur Du bist fort­ge­gan­gen.
Und meine Seele spann­te
weit ihre Flügel aus,
flog durch die stil­len Lande,
als flöge sie nach Haus.

(Joseph von Eichen­dorff)

Ich bin die Aufer­ste­hung und das Leben.
Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt.

(Johan­nes 11,25)

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