Sprü­che und Glück­wün­sche zur Kommu­ni­on

Schö­ne und kind­ge­rech­te Sprü­che zur Kommu­ni­on sind eine wunder­ba­re Tradi­ti­on und Erin­ne­rung an diesen einzig­ar­ti­gen Tag. Die Glück­wün­sche zur Kommu­ni­on geben dem Kind wich­ti­ge Werte und Lebens­weis­hei­ten mit auf den Weg zum Erwach­sen­sein. Ganz egal ob neutra­le, einpräg­sa­me, kurze, moder­ne, lusti­ge oder christ­li­che Kommu­ni­ons­wün­sche und Kommu­ni­ons­sprü­che – hier werden Sie mit Sicher­heit fündig: Auf diese Weise wird die Kommu­ni­ons­kar­te zu einem beson­de­ren High­light.

Glückwünsche und Sprüche zur Kommunion
Glück­wün­sche und Sprü­che zur Kommu­ni­on

Warum eigent­lich eine Glück­wunsch­kar­te zur Kommu­ni­on schrei­ben?

Die erste heili­ge Kommu­ni­on ist ein wich­ti­ges Sakra­ment für Kinder in der katho­li­schen Kirche. Eine schö­ne Glück­wunsch­kar­te zu diesem beson­de­ren Ereig­nis soll­te immer einen geschmack­vol­len Charak­ter haben und dem fest­li­chen Anlass entspre­chen. Das Kommu­ni­on­kind wird die gesam­mel­ten Glück­wün­sche viel­leicht sein ganzes Leben lang behal­ten und immer wieder nach­le­sen – als unver­gess­li­che Erin­ne­rung an diesen einma­li­gen Tag.

Doch oftmals ist es gar nicht so einfach, schö­ne Glück­wün­sche zur Kommu­ni­on zu formu­lie­ren. Die Kunst einer perfek­ten Kommu­ni­ons­kar­te besteht darin, den Spagat zu schaf­fen zwischen kind­ge­rech­ten und verständ­li­chen Wünschen und Sprü­chen, die zur moder­nen Zeit passen sowie Glück­wün­schen, die der Feier­lich­keit in vollem Anlass gerecht werden.

In jedem Fall steht fest, dass ein guter Wunsch noch eini­ge Jahre lang nach­hallt und sich beim Kommu­ni­on­kind einprägt, es unter Umstän­den viel­leicht sogar lebens­lang beglei­tet.

Kommunionssprüche als Vorlage für die Kommunionskarte
Kommu­ni­ons­sprü­che als Vorla­ge für die Kommu­ni­ons­kar­te

Kind­ge­rech­te, lusti­ge Sprü­che und moder­ne Glück­wün­sche zur Kommu­ni­on  

Moder­ne Glück­wün­sche zur Kommu­ni­on sind für Kinder nicht nur leich­ter zu verste­hen, sondern bieten auch ein höhe­res Iden­ti­fi­ka­ti­ons­po­ten­zi­al.

Natür­lich muss nicht immer ein Bibel­vers für die Kommu­ni­ons­kar­te gewählt werden, sondern auch moder­ne Sprü­che lassen sich verständ­lich und zeit­ge­mäß verpa­cken. Auch wenn es sich bei der Erst­kom­mu­ni­on um ein tradi­tio­nell kirch­li­ches Fest handelt, so müssen die Worte, die für die Glück­wunsch­kar­te gewählt werden, immer indi­vi­du­ell auch zum Kommu­ni­on­kind passen. Zum einen geht es darum, auf das bishe­ri­ge Leben des Kindes einzu­ge­hen und zum ande­ren auf moder­ne, kind­ge­rech­te Weise eine Verbin­dung zur eigent­li­chen Fest­be­deu­tung zu schaf­fen.

Auch lusti­ge Sprü­che zur Kommu­ni­on oder klei­ne, witzi­ge Reime können die Glück­wunsch­kar­te zu einem unver­gess­li­chen High­light machen. Viele Menschen wünschen sich, dass der Inhalt nicht allzu beleh­rend klingt, sondern eher wert­vol­le Tipps und Anre­gun­gen für den weite­ren Lebens­weg enthält – nur eben lustig und heiter verpackt.

Lassen Sie sich von den folgen­den Sprü­chen und Text­vor­la­gen inspi­rie­ren:

In uns selbst liegen die Ster­ne unse­res Glücks.

(Hein­rich Heine)

Geh nicht nur die glat­ten Stra­ßen. Geh Wege, die noch niemand ging, damit du Spuren hinter­lässt und nicht nur Staub.

(Antoi­ne de Saint-Exupé­ry)

Wo Gott dich einge­sät hat, dort sollst du blühen.

(Afri­ka­ni­sches Sprich­wort)

Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schat­ten hinter dich.

(Afri­ka­ni­sche Weis­heit)

Glaub nicht alles, was man dir sagt, aber glau­be, dass alles möglich ist.

(Marie von Ebner Eschen­bach)

Das wahre Glück besteht nicht in dem, was man empfängt, sondern in dem, was man gibt.

(Johan­nes Chryso­s­to­mos)

In deinem Herzen möge die Gewiss­heit wohnen, dass nach jedem Unwet­ter ein Regen­bo­gen leuch­tet.

(Irischer Segens­spruch)

Gott gebe dir für jeden Sturm einen Regen­bo­gen, für jede Träne, ein Lachen, für jede Sorge, eine Aussicht und eine Hilfe in jeder Schwie­rig­keit, für jedes Problem, das das Leben schickt, einen Freund es zu teilen, für jeden Seuf­zer ein schö­nes Lied und eine Antwort auf jedes Gebet.

(Alti­ri­scher Segens­wunsch)

Alle Hinder­nis­se und Schwie­rig­kei­ten sind Stufen, auf denen wir in die Höhe stei­gen.

(Fried­rich Nietz­sche)

Wenn alles gegen dich ist, dann erin­ne­re dich: Ein Flug­zeug hebt ab, weil es gegen den Wind fliegt, nicht mit dem Wind.

(Henry Ford)

Er hat seinen Engeln befoh­len, dass sie Dich behü­ten auf allen Deinen Wegen.

(Psalm 91,11)

Lasset die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran! Denn ihnen gehört das Reich Gottes.

(Matthä­us 19,14)

Gott gebe Dir für jeden Sturm einen Regen­bo­gen, für jede Träne, ein Lachen, für jede Sorge, eine Aussicht und eine Hilfe in jeder Schwie­rig­keit, für jedes Problem, das das Leben schickt einen Freund es zu teilen, für jeden Seuf­zer ein schö­nes Lied und eine Antwort auf jedes Gebet.

(Irisches Sprich­wort)

Das wünschen wir dir, dass jede Gottes­ga­be in dir wach­se und sie dir helfe, die Herzen jener froh zu machen, die du liebst.

(Irischer Segens­spruch)

Möge Gott auf dem Weg, den du vor dir hast,
vor dir herge­hen. Mögest du die hellen
Fußstap­fen des Glückes finden
und ihnen auf dem ganzen Weg folgen!

(Irischer Segen)

Mit Gott – so sollst Du wandeln.
Mit Gott – so sollst Du handeln!

(Fried­rich Morgen­roth)

Ich wünsche dir zur Kommu­ni­on,
dass Gott Vater und Gott Sohn
beschüt­zen dich mit Segen
auf allen deinen Wegen.
Dann wanderst fromm und glück­lich du der Gold`nen Himmels­pfor­te zu.

(Ernst Moritz Arndt)

Gott liebt jeden von uns so, als gäbe es außer uns nieman­den, dem er seine Liebe schen­ken könn­te.

(Aure­li­us Augus­ti­nus)

Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern und wer an mich glaubt, den wird nimmer­mehr dürs­ten.

(Johan­nes 6,35)

Du gehst heut an den Tisch des Herrn,
du bist sein lieber Gast.
Wir alle haben dich sehr gern.
Fern sei dir jede Last.
Dein Lebens­weg sei bunt und hell,
verschlun­gen sei er nicht.
Und bleib ein lusti­ger Gesell,
mach stets ein froh Gesicht!

(Chris­ti­an Morgen­stern)

Was Dir auch immer begeg­net
mitten im Abgrund der Welt:
Es ist die Hand, die dich segnet,
es ist der Arm, der dich hält.

Herzens­gü­te, Freund­lich­keit und gute Laune
Stecken wir alle heute in deine Lebens­po­sau­ne.
Damit jeder Augen­blick für dich wird zum Glück
heute und an jedem ande­ren Lebens­stück.

Dein Weg führt uns heute zur Kommu­ni­on.
Mensch schau mal, so alt bist du schon!
Wir gehen auch heute und in Zukunft gerne mit dir.
Um gemein­sam zu feiern, sind wir doch alle hier!
Heute bleibst du mit Sicher­heit nicht allein
und das soll an jedem Tag deines Lebens so sein!

Nicht nur heute zu deiner Erst­kom­mu­ni­on,
sondern zu allen Zeiten
Mögen dich Fami­lie, Freun­de und Schutz­en­gel treu beglei­ten.
Ich wünsch dir, dass du das Wohl­wol­len des Himmels in dir trage.
An jedem einzi­gen deiner Erden­ta­ge.

Zu deiner heuti­gen Erst­kom­mu­ni­on
gratu­lie­ren wir herz­lich mein lieber Sohn.
Nicht nur heute sollst du Spaß haben,
sondern an jedem Tag des Lebens deine Freu­den haben.
Wir möch­ten dir deine Kommu­ni­on versü­ßen,
mit diesen schö­nen Grüßen.

Der Himmel ist so groß und wir Menschen sind so klein, wir gratu­lie­ren dir von Herzen zur Kommu­ni­on, du unser Sonnen­schein.

Deine Kommu­ni­on ist nun endlich gekom­men,
die Botschaft dieses Tages wird im ganzen Leben vernom­men.
Es ist die Botschaft des Herrn, der dich liebt und schützt nah und fern.

Ganz viel Liebe, Froh­sinn und gute Wünsche gibt es heute von mir.
Nicht nur an deinem Tag der Erst­kom­mu­ni­on, sondern ein Leben lang wünschen wir dir.

Laufe stets auf Gottes Pfaden,
auch wenn dich mal Kummer und Sorgen plagen.
Denke auch später an diesen Tag zurück und spüre Segen, Freu­de und Glück.

Auf deinem Lebens­weg wird es eine ganze Menge Stei­ne geben.
Bestimmt ist der Weg nicht immer eben, doch dieser Tag sagt dir:
Gott fasst mit an.
Geh voller Zuver­sicht und zweif­le nie daran.

Kurze Sprü­che zur ersten heili­gen Kommu­ni­on

Manch­mal bedarf es einfach nicht vieler Worte! Auch kurze Sprü­che und Glück­wün­sche brin­gen auf prägnan­te Art eine passen­de Messa­ge zum Ausdruck und blei­ben zudem auch länger im Gedächt­nis. Gera­de an einem solchen Tag wie der ersten heili­gen Kommu­ni­on haben Kinder oft gar keine Zeit, um ausführ­lich betex­te­te Glück­wunsch­kar­ten zu lesen. Hier sind kurze Glück­wün­sche zur Kommu­ni­on, die kind­ge­recht formu­liert sind, mit Sicher­heit eine idea­le Wahl. Viel Freu­de beim Entde­cken!

Alle Dinge sind möglich, dem der da glaubt.

(Markus 9,23)

Fange jetzt an zu leben und zähle jeden Tag als ein Leben für sich.

(Sene­ca)

Das Geheim­nis des Glücks ist Freu­de in unse­ren Händen.

(Ralph Waldo Emer­son)

Mein Herz ist fröh­lich in dem Herrn.

(1. Samu­el 1,2)

Sei mutig und entschlos­sen,
Gott ist bei dir, wohin du auch gehst.

(Josua, 1,9)

Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesent­li­che ist für die Augen unsicht­bar.

(Antoi­ne de Saint-Exupery)

Dem Muti­gen hilft Gott.

(Fried­rich Schil­ler)

Gott spricht: Ich bin mit dir, ich behü­te dich, wohin du auch gehst.

(Gene­sis 28,15)

Die Welt gehört dem, der sie genießt.

(Giaco­mo Leopar­di)

Ich will dich nicht verlas­sen noch von dir weichen.

(Josua 1,5)

Auf Gott hoffe ich und fürch­te mich nicht.

(Psalm 56,12)

Gott ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.

(Psalm 23,1)

Gott ist die Sonne,
die uns Licht und Leben gibt.

(Psalm 84,12)

Dies ist der Tag, den der Herr gemacht hat;
Wir wollen jubeln und uns an ihm freu­en.

(Psalm 118,24)

Dein Auge kann die Welt trüb oder hell dir machen. Wie du sie ansiehst, wird sie weinen oder lachen.

(Fried­rich Rück­ert)

Neutra­le Kommu­ni­ons­sprü­che ohne Gott

Es gibt wunder­vol­le neutra­le Sprü­che zur Kommu­ni­on, in denen es eben nicht direkt um Gott, Jesus oder die Bibel geht. Auch wenn es sich bei der Erst­kom­mu­ni­on um ein kirch­li­ches Fest handelt, fällt es eini­gen Menschen doch sehr schwer, entspre­chen­de kirch­li­che Worte für das Kind zu finden oder sie wünschen es sich einfach anders. In solchen Fällen ist ein Zitat, eine Lebens­weis­heit oder ein Spruch einer bekann­ten Person ideal, denn diese Wünsche vermit­teln konkre­te Botschaf­ten, bestimm­te Werte und viel Liebe.

Gera­de für Kinder müssen Wünsche und Sprü­che in einer Glück­wunsch­kar­te zeit­ge­mäß formu­liert sein, damit sie auch rich­tig verstan­den werden können. Neutra­le Sprü­che sind zu jeder Zeit schön zu lesen und mit Sicher­heit immer passend für die Kommu­ni­ons­kar­te.

Lassen Sie sich hier inspi­rie­ren:

Freu­de soll nimmer schwei­gen.
Freu­de soll offen sich zeigen.
Freu­de soll lachen, glän­zen und singen.
Freu­de soll danken, ein Leben lang.
Freu­de soll dir die Seele durch­schau­ern.
Freu­de soll weiter­schwin­gen.
Freu­de soll dauern.
Ein Leben lang.

(Joachim Ringel­natz)

Werde, was du noch nicht bist, blei­be, was du jetzt schon bist: In diesem Blei­ben und diesem Werden liegt alles Schö­ne hier auf Erden.

(Franz Grill­par­zer)

Das Glück des Lebens besteht nicht darin, wenig oder keine Schwie­rig­kei­ten zu haben, sondern sie alle sieg­reich und glor­reich zu über­win­den.

(Carl Hilty)

Die Frei­heit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern darin, dass er nicht tun muss, was er nicht will.

(Jean Jaques Rous­se­au)

Wie mit den Lebens­zei­ten, so ist es auch mit den Tagen:
keiner ist uns genug, keiner ist ganz schön, jeder hat seine Unvoll­kom­men­heit. Aber rech­ne sie zusam­men, so kommt eine Summe Freu­de und Leben heraus.

(Fried­rich Hölder­lin)

Wenn alles gegen dich ist, dann erin­ne­re dich: Ein Flug­zeug hebt ab, weil es gegen den Wind fliegt, nicht mit dem Wind.

(Henry Ford)

Im Grun­de sind es immer die Verbin­dun­gen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.

(Wilhelm von Humboldt)

Dein Geist wird dich leiten, in jedem Augen­blick das Rech­te zu wirken.

(Johann Wolf­gang von Goethe)

Finde heraus, wo deine stärks­ten Wurzeln liegen,
und verlan­ge nicht nach ande­ren Welten.

(Henry David Thoreau)

Sei, was du schei­nen willst.

(Sokra­tes)

Frie­den im Gemü­te,
das Leben sonnig erhellt:
Wahre Herzens­gü­te
über­win­det die Welt.

(Joseph Victor von Schef­fel)

Dies über alles: Sei Dir selber treu!
Und daraus folgt, so wie die Nacht dem Tage, Du kannst nicht falsch sein gegen irgend­wen.

(William Shake­speare)

Man muss sein Leben aus dem Holz schnit­zen, das man zur Verfü­gung hat.

(Theo­dor Storm)

Suche nicht ande­re, sondern dich selbst zu über­tref­fen.

(Cice­ro)

Dunkel­heit kann Dunkel­heit nicht vertrei­ben, nur Licht kann das.
Hass kann Hass nicht vertrei­ben, nur Liebe kann das.

(Martin Luther King)

Kommu­ni­ons­kar­te schrei­ben: Wie schrei­be ich Glück­wün­sche zur Kommu­ni­on

Die Feier der ersten heili­gen Kommu­ni­on ist für die katho­li­schen Gläu­bi­gen ein sehr großes Fest. Es ist auch ein beson­de­rer Anlass, ein paar persön­li­che Worte an das Kommu­ni­on­kind zu rich­ten, denn damit können Sie Ihre Verbun­den­heit zum Ausdruck brin­gen. Aus diesem Grund ist es üblich, eine Glück­wunsch­kar­te zu schrei­ben, die auf dem Post­weg über­mit­telt oder dem Kind auch persön­lich ausge­hän­digt werden kann. Im Handel oder auch online gibt es unzäh­lig viele wunder­schö­ne Karten­mo­ti­ve – von klas­sisch über lustig und farbig bis hin zu modern.

Der Karten­text struk­tu­rell rich­tig aufbau­en

In der Glück­wunsch­kar­te zur Erst­kom­mu­ni­on wird das Kind immer direkt ange­spro­chen, denn schließ­lich steht es an diesem Tag im Mittel­punkt. Die Karte zur Erst­kom­mu­ni­on soll­te immer von Hand geschrie­ben werden und zudem einem bestimm­ten struk­tu­rel­len Aufbau folgen, nämlich einer Anre­de, einem Wunsch für die Zukunft des Kindes sowie einem Abschluss­gruß.

Die Karte soll­te eine persön­li­che und liebe­vol­le Note haben, vor allem auch dann, wenn man selbst eine enge Bezie­hung zum Kommu­ni­on­kind hat. Das bedeu­tet also, dass sich Groß­el­tern, Tante, Onkel oder nahe­ste­hen­de Freun­de der Fami­lie beson­ders viel Mühe geben soll­ten.

In der Anre­de wird das Kind immer direkt mit seinem Vorna­men ange­spro­chen. Wenn Sie möch­ten, können Sie aber auch mit der Anre­de „Liebes Kommu­ni­on­kind + Vorna­me“ begin­nen, beispiels­wei­se „Liebes Kommu­ni­on­kind Mia“. Die Kinder sind zum Zeit­punkt der Erst­kom­mu­ni­on in der Regel zwischen acht und neun Jahre alt, aus diesem Grund ist eine förm­li­che Anre­de wie „Frau“ oder „Herr“ voll­kom­men unan­ge­bracht.

Textvorlagen - Kommunionskarte schreiben
Text­vor­la­gen – Kommu­ni­ons­kar­te schrei­ben

Glück­wün­sche und Sprü­che zur Kommu­ni­on als Herz­stück der Kommu­ni­ons­kar­te

Nach der Anre­de folgt nun der Glück­wunsch zur Erst­kom­mu­ni­on. Da die Kommu­ni­on ein Kirchen­fest ist, entschei­den sich eini­ge Menschen für einen Spruch mit einem reli­giö­sen Bezug. Das ist jedoch nicht zwin­gend erfor­der­lich, denn in vielen Fällen steht bereits auf der Gruß­kar­ten­vor­der­sei­te eine kirch­lich-bibli­sche Botschaft.

In der Karte soll­te viel­mehr ein Kommu­ni­ons­spruch zu finden sein, der für das Kind zum persön­li­chen Wegbe­glei­ter wird, der ihn also stärkt auf seinem weite­ren Lebens­weg. Neben einem Spruch, einem Segens­wunsch oder einem klei­nen Gedicht können Sie natür­lich auch ein paar persön­li­che Worte an das Kind rich­ten. Die Erst­kom­mu­ni­on ist ein liebe­vol­les Fest, bei dem vor allem die Vermitt­lung wert­vol­ler Werte sowie die Nächs­ten­lie­be im Fokus steht. Aus diesem Grund soll­ten auch Gruß­kar­ten­bot­schaf­ten immer herz­lich und persön­lich verfasst sein.

Der Abschluss des Karten­tex­tes ist immer ein herz­li­cher, liebe­vol­ler Gruß, wie zum Beispiel:

  • Herz­li­che Glück­wün­sche zu Deiner ersten heili­gen Kommu­ni­on senden Dir …
  • Wir wünschen Dir einen wunder­vol­len Tag um Krei­se Deiner Fami­lie! Dein / Deine …
  • Die besten Wünsche zur Deiner Kommu­ni­on senden Dir …
  • Ich wünsche Dir für Deinen neuen Lebens­ab­schnitt alles Liebe und Gute. Dein / Deine …
  • Alles Liebe zur Erst­kom­mu­ni­on und die besten Wünsche für Deine Zukunft senden …

Hinter­grund­wis­sen zur Kommu­ni­on

Für Mädchen und Jungen, die im Glau­ben der katho­li­schen Kirche aufwach­sen, steht im Alter von etwa acht bis neun Jahren ein großes Kirchen­fest auf dem Programm, nämlich die heili­ge Erst­kom­mu­ni­on. Zum ersten Mal dürfen sie an diesem Tag wie die Erwach­se­nen im katho­li­schen Gottes­dienst die Kommu­ni­on empfan­gen, also den Leib und das Blut Chris­ti in der Gestalt von Brot und Wein. Durch dieses heili­ge Sakra­ment werden die Kinder in die Gemein­schaft der Kirche einge­glie­dert.

Dieses feier­li­che Kirchen­er­eig­nis wird in den Pfarr­ge­mein­den in der Regel am ersten Sonn­tag nach dem Oster­fest gefei­ert, am soge­nann­ten „Weißen Sonn­tag“.

Kinder bei ihrer ersten heiligen Kommunion
Kinder bei ihrer ersten heili­gen Kommu­ni­on

Was ist die eigent­lich die Kommu­ni­on?

Die Erst­kom­mu­ni­on wird auch noch als „erste heili­ge Kommu­ni­on“, als Kinder­kom­mu­ni­on oder einfach kurz als Kommu­ni­on bezeich­net. Neben der Taufe sowie der Firmung gehört sie zu den Einfüh­rungs­sa­kra­men­ten, den soge­nann­ten Initia­ti­ons­sa­kra­men­ten, der katho­li­schen Kirche. Im Sinne des Glau­bens ist die Erst­kom­mu­ni­on ein wich­ti­ger Schritt, um in die Kirche sowie in die Glau­bens­ge­mein­schaft (Commu­nio) hinein­zu­wach­sen.

Die Kommu­ni­on erin­nert an das letz­te Abend­mahl, das Jesus vor seinem Tod mit seinen zwölf Jüngern abge­hal­ten hat. Im Gottes­dienst – und eben auch bei der Erst­kom­mu­ni­on – wird den Gläu­bi­gen jedoch ledig­lich das Brot, die Hostie als „Leib Chris­ti“ ausge­teilt. Nach katho­li­scher Glau­bens­leh­re ist Jesus Chris­tus nach der pries­ter­li­chen Wand­lung in Gestalt von Brot und Wein präsent.

Um an der Kommu­ni­on und später auch an der Firmung (im Jugend­al­ter oder als Erwach­se­ner) teil­neh­men zu können, muss man das Sakra­ment der Taufe empfan­gen haben. Zudem müssen die Kinder vor der Erst­kom­mu­ni­on am Kommu­ni­on­un­ter­richt teil­neh­men.

Welche Bräu­che zur Kommu­ni­on gibt es?

Zur Erst­kom­mu­ni­on gehö­ren vor allem zwei Dinge fest mit dazu:

  • Die Kommu­ni­ons­ker­ze: Die Kerze ist ein wich­ti­ges Symbol dieser kirch­li­chen Feier, nämlich ein Zeichen für die Gemein­schaft sowie für das Licht der Welt. Das Licht des Glau­bens soll in die Welt hinaus­ge­tra­gen werden und genau daran erin­nert die Kommu­ni­ons­ker­ze. Eine eige­ne, viel­leicht sogar indi­vi­du­ell gestal­te­te Kerze ist ein fester Kommu­ni­ons­brauch und auch später ein einzig­ar­ti­ges Erin­ne­rungs­stück an diesen Tag. Viele Fami­li­en passen sogar die Tisch­de­ko­ra­ti­on an die Kommu­ni­ons­ker­ze an, um ein einheit­lich schö­nes und fest­li­ches Bild zu kreieren. Tipp: Beson­ders schön ist es auch, wenn die Kerze zur Erst­kom­mu­ni­on gemein­sam gestal­tet wird, zum Beispiel von den Eltern und den Kindern oder von den Kommu­ni­on­kin­dern und ihren Paten.
  • Der Kommu­ni­ons­un­ter­richt: Die Vorbe­rei­tung auf den Empfang der Eucha­ris­tie (Kommu­ni­on) wird immer in klei­nen Grup­pen mit gleich­alt­ri­gen Kindern durch­ge­führt. In den meis­ten Fällen gibt es kind­ge­rech­te Mate­ri­al­samm­lun­gen, die in mehre­ren Grup­pen­stun­den mitein­an­der bespro­chen werden. Beim Kommu­ni­ons­un­ter­richt geht es vor allem darum, die Kinder auf spie­le­ri­sche Art und Weise den Glau­ben entde­cken zu lassen und den Klei­nen die wich­tigs­ten Inhal­te der christ­li­chen Glau­bens­bot­schaft zu vermit­teln. Gleich­zei­tig möch­te der Kommu­ni­ons­un­ter­richt Raum schaf­fen für eige­ne Fragen oder Vorstel­lun­gen der Kinder. Durch die gemein­sa­men Kommu­ni­ons­un­ter­richts­stun­den sollen die Kinder zu einem reife­ren Gottes- und Glau­bens­bild gelan­gen. Der Kommu­ni­ons­un­ter­richt findet im Übri­gen nicht in der Schu­le statt, sondern wird am Nach­mit­tag von ehren­amt­li­chen Kirchen­mit­glie­dern gelei­tet. Diese werden auch als Kommu­ni­ons­müt­ter bzw. Kommu­ni­ons­vä­ter bezeich­net.
Typischer Brauch zur Kommunion: Kommunionskerzen
Typi­scher Brauch zur Kommu­ni­on: Kommu­ni­ons­ker­zen

Was kann man zur Kommu­ni­on eigent­lich schen­ken?

Es gibt eini­ge Geschenk­ideen, die perfekt zu diesem fest­li­chen Anlass passen.

Grund­sätz­lich gilt, dass große Kommu­ni­on­ge­schen­ke nur von Eltern, Freun­den der Fami­lie oder sons­ti­gen Fami­li­en­mit­glie­dern geschenkt werden soll­ten – also von Menschen, die in einer sehr engen Bezie­hung zum Kommu­ni­on­kind stehen.

Christ­li­che Geschenk­ideen zur Erst­kom­mu­ni­on

  • Ein klas­si­sches Geschenk ist ein katho­li­sches Gesangs- und Gebet­buch, also ein Gottes­lob. Dieses Buch beglei­tet das Kind auf seinem weite­ren Lebens­weg. Sie können diese Geschenk­idee auch in einer hoch­wer­ti­gen Sonder­aus­stat­tung kaufen und – falls Sie möch­ten – sogar den Namen des Kindes einprä­gen lassen.
  • Eltern oder Paten können dem Kind auch die Kommu­ni­ons­ker­ze schen­ken. Diese kann entwe­der mit christ­li­chen Symbo­len gestal­tet oder mit dem Namen des Kindes verse­hen werden. In eini­gen Pfarr­ge­mein­den ist es üblich, die Kommu­ni­ons­ker­ze im Laufe der Gottes­dienst­fei­er an das Kind zu über­rei­chen.
  • Eine klas­si­sche christ­li­che Geschenk­idee ist auch ein Kommu­ni­ons­kreuz. Kreu­ze können Sie in den unter­schied­lichs­ten Vari­an­ten und Designs kaufen, so beispiels­wei­se aus Holz, Glas, Bron­ze, Eisen oder sons­ti­gen Mate­ria­li­en. Kreu­ze können kind­ge­recht oder auch modern gestal­tet sein. Auch Kreu­ze mit christ­li­chen Moti­ven wie zum Beispiel Brot, Getrei­de-Ähren, Regen­bo­gen oder Fisch sind sehr beliebt.
  • Eine sehr belieb­te Geschenk­idee sind auch Alben mit Eintra­gungs­mög­lich­keit: So hat das Kind immer eine unver­gess­li­che Erin­ne­rung an die Begeg­nun­gen dieses Tages. Auch Fotos oder Erin­ne­run­gen an den Kommu­ni­ons­got­tes­dienst können in das Erin­ne­rungs­al­bum geklebt werden. Zu einem ganz schö­nen Geschenk wird das Album, wenn die anwe­sen­den Gäste am Tag der Erst­kom­mu­ni­on ihre Segens­wün­sche eintra­gen.
  • Für Mädchen ist auch Schmuck wie zum Beispiel ein Armband, eine Kette oder ein schö­ner Ketten­an­hän­ger sehr gut geeig­net. Auch hier gibt es viele christ­li­che Symbo­le wie etwa Kreu­ze oder Schutz­en­gel.
  • Ein Klas­si­ker aus dem Bereich „christ­li­che Kommu­ni­ons­ge­schen­ke“ ist auch ein Rosen­kranz: Hier können Sie auch zu spezi­ell gestal­te­ten Rosen­krän­zen grei­fen. Ein solches Geschenk möch­te den Kindern auf krea­ti­ve Weise einen Zugang zum Gebet ermög­li­chen. Eine tolle Ergän­zung wäre beispiels­wei­se ein Kinder­ge­bet­buch.

Sons­ti­ge schö­ne Geschenk­ideen zur Kommu­ni­on

  • Eltern, Groß­el­tern oder Paten können dem Kommu­ni­on­kind auch ein Spar­buch stif­ten und dieses zum Beispiel mit einem deko­ra­ti­ven Umschlag umhül­len.
  • Wenn Sie Geld verschen­ken möch­ten, können Sie das krea­tiv verpa­cken, zum Beispiel in einer hübsch verzier­ten Dose oder einer klei­nen Schatz­tru­he. Sie können aus den Geld­schei­nen auch selbst klei­ne Vögel­chen oder Sons­ti­ges falten.
  • Ein schö­nes Geschenk von Groß­el­tern, nahe­ste­hen­den Bezugs­per­so­nen oder Paten ist auch ein Gutschein, zum Beispiel für gemein­sa­me Akti­vi­tä­ten wie einen Ausflug, ein Thea­ter- oder auch ein Kino­be­such.
  • Kommu­ni­on­kin­der freu­en sich auch immer über alters­ge­rech­te Spie­le: Auch hier gibt es Spie­le mit christ­li­chem Hinter­grund wie etwa bibli­sches „Stand, Land, Fluss“. Alter­na­tiv kann natür­lich das Spiel gewählt werden, das am ehes­ten zum Inter­es­sen­ge­biet des Kindes passt.
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