Tauf­kar­te schrei­ben: Sprü­che und Glück­wün­sche zur Taufe

Ein neuer Erden­bür­ger erblickt das Licht dieser Welt. Die Eltern strah­len vor Freu­de, können ihr Glück kaum fassen. Nach der Geburt folgt für viele Fami­li­en das nächs­te beson­de­re Ereig­nis: Die Taufe des Kindes. Die Taufe soll ein herr­li­ches Fami­li­en­fest werden und zugleich eine kost­bars­te Erin­ne­rung im Leben von Eltern, Paten und allen Anwe­sen­den. Neben dem liebe­voll ausge­such­ten Tauf­ge­schenk gehö­ren die Glück­wun­sche zur Taufe natür­lich dazu. Doch welche Sprü­che zur Taufe schreibt man am besten in die Karte? Handelt es sich um einen Jungen oder ein Mädchen? Sollen die persön­li­chen Wünsche im klas­si­schen bibli­schen Stil sein? In unse­rer Samm­lung finden Sie eine große Auswahl schö­ner Sprü­che und Glück­wün­sche zur Taufe, Tipps zum Tauf­kar­te schrei­ben und Text­vor­la­gen für persön­li­che Wünsche zur Taufe, damit Sie bei dieser persön­li­chen Herzens­an­ge­le­gen­heit liebe­vol­le Glück­wün­sche und gute Wünsche für die Zukunft des Täuf­lings verfas­sen können.

Glückwünsche und Sprüche zur Taufe
Glück­wün­sche und Sprü­che zur Taufe

Moder­ne Sprü­che zur Taufe für Jungen und Mädchen

Sie sind zur Taufe einge­la­den, das Geschenk ist auch schon einge­packt aber nun fehlt es an Krea­ti­vi­tät für die Glück­wün­sche zur Taufe? Um dieses beson­de­re Ereig­nis mit den Eltern und allen Anwe­sen­den zu feiern, finden Sie nach­fol­gend schö­ne Sprü­che, Vorla­gen und Zita­te zur Inspi­ra­ti­on für Ihre persön­li­chen Wünsche zur Taufe. Klas­si­scher­wei­se werden für Glück­wün­sche zur Taufe Bibel­zi­ta­te verwen­det, ähnlich wie für den Tauf­spruch. Diese werden dann mit ein paar persön­li­chen Worten kombi­niert. Heut­zu­ta­ge sind moder­ne­re Sprü­che zur Taufe aber immer mehr im Kommen. Hier finden Sie eine Samm­lung der schöns­ten moder­nen Sprü­che zur Taufe:

  • Das erste Glück eines Kindes ist das Bewusst­sein, geliebt zu werden. (Johan­nes Bosco)
  • In deinem Herzen möge die Gewiss­heit wohnen, dass nach jedem Unwet­ter ein Regen­bo­gen leuch­tet. 
  • Wir können Kinder nicht nach unse­rem Sinne formen; so wie Gott sie uns gab, so muss man sie haben und lieben. (Johann Wolf­gang von Goethe)
  • Da werden Hände sein, die Dich tragen und Arme, in denen Du sicher bist und Menschen, die Dir ohne Fragen zeigen, dass Du will­kom­men bist. (Khalil Gibran)
  • Geh nicht nur die glat­ten Stra­ßen. Geh Wege, die noch niemand ging, damit Du Spuren hinter­lässt und nicht nur Staub. (Antoi­ne de Saint-Exupé­ry)
  • Wohl­stand, Lebens­zeit, Glück, Gesund­heit und Frucht­bar­keit, soll es mit diesen fünf Mandeln geben. Mögen diese Wünsche die Herzen mit Liebe und Segen auf all unse­ren Wegen beglei­ten. (Tauf­man­deln sind ein tradi­tio­nel­les Geschenk zur Taufe, sie können neutral weiß, oder rosa für Mädchen und blau für Jungen sein).
  • Schön ist alles, was Himmel und Erde verbin­det: Der Regen­bo­gen, die Stern­schnup­pe, der Tau, die Schnee­flo­cke. Doch am schöns­ten ist das Lächeln eines Kindes.
  • Mit einer Kind­heit voller Liebe kann man ein ganzes Leben lang aushal­ten. (Jean Paul)
  • Mögest du die hellen Fußstap­fen des Glücks finden und ihnen auf dem ganzen Weg folgen.
  • Nimm dir Zeit zum Träu­men und Raum zum Leben. Folge dem Weg auf dem Dein Herz Dich trägt.
  • Greif nach den Ster­nen und flie­ge zum Mond. Reite ein Einhorn und tanze mit Elfen. Glau­be an Wunder und Liebe – und hör vor allem nie auf zu träu­men.
  • Das einzig wich­ti­ge im Leben sind die Spuren von Liebe, die wir hinter­las­sen. (Albert Schwei­zer)
Moderner Spruch zur Taufe
Moder­ner Spruch zur Taufe
Spruch zur Taufe eines Kindes
Spruch zur Taufe eines Kindes

Kurze Sprü­che zur Taufe

Sie sind zu diesem beson­de­ren Ereig­nis im Fami­li­en- oder Freun­des­kreis einge­la­den, Ihnen fehlt aber noch die Inspi­ra­ti­on für die passen­den Glück­wün­sche zur Taufe? Kein Problem! Hier finden Sie kurze Sprü­che, die den beson­de­ren Tag für die Eltern und alle Betei­lig­ten noch schö­ner werden lassen.

  • Es wird hell, weil du da bist. 
  • Das Leben der Eltern ist das Buch, in dem die Kinder lesen. (Aure­li­us Augus­ti­nus)
  • Wer Vertrau­en hat, erlebt jeden Tag Wunder. (Peter Roseg­ger)
  • Wenn du ein Kind siehst, hast du Gott auf frischer Tat ertappt. (Martin Luther)
  • Ein Baby ist ein Engel, dessen Flügel schrump­fen, während die Beine wach­sen.
  • Jedes Kind ist kost­bar. Jedes ist ein Geschöpf Gottes. (Mutter Tere­sa)
  • Das Leben jedes Menschen ist ein von Gottes­hand geschrie­be­nes Märchen. (Hans Chris­ti­an Ander­sen)
  • Alle deine Schrit­te – ob groß oder klein – mögen von Gott geseg­net sein.
  • Trage deinen Kopf hoch in den Wolken und deine Füße fest auf dem Boden. (Amalia von Wend­lin­gen)
  • Wie eine Stern­schnup­pe bist du vom Himmel geschneit, erleuch­test unser Heim und unse­re Herzen. (Amalia von Wend­lin­gen)
  • Das erste Glück eines Kindes ist das Bewusst­sein, geliebt zu werden. (Johan­nes Bosco)
Kurzer Spruch zur Taufe
Kurzer Spruch zur Taufe
Spruch zur Taufe eines Babys
Spruch zur Taufe eines Babys

Sprü­che zur Taufe mit dem Thema Schutz­en­gel

Sie möch­ten eine Tauf­kar­te schrei­ben, deren Inhalt etwas spiri­tu­el­ler werden soll, damit der neue Erden­bür­ger wohl­be­hü­tet mit seinem persön­li­chen Schutz­en­gel ins Leben star­tet? Schutz­en­gel geben Ruhe und Frie­den, diese zwei Elemen­te sollen das Neuge­bo­re­ne stets auf seinem Lebens­weg beglei­ten. Nach­fol­gend finden Sie eine Reihe tief­sin­ni­ger Wünsche zur Taufe, Sprü­che und Zita­ten rund um Schutz­en­gel.

  • Die Schutz­en­gel unse­res Lebens flie­gen manch­mal so hoch, dass wir sie nicht mehr sehen können, doch sie verlie­ren uns niemals aus den Augen. (Jean Paul)
  • Engel mögen Dich behü­ten, Deinen Weg erleuch­ten, Deine Hände halten, Deine Lasten tragen. Deinen Geist strah­len lassen und Deine Geschi­cke leiten, auf dass Du ein erfüll­tes Leben führst.
  • Ich wünsche dir einen Schutz­en­gel und ist er noch so klein, er möge immer bei dir sein.
  • Wenn ein Kind stol­pert, hält ein guter Engel seine Hand hin.
  • Drei Engel mögen dich stets beglei­ten in deiner ganzen Lebens­zeit. Diese drei Engel heißen Liebe, Glück und Zufrie­den­heit.
  • Engel kommen viel­leicht nicht, wenn du sie rufst, aber sie werden immer da sein, wenn du sie brauchst.
  • Möge Dein Schutz­en­gel immer auf Dich aufpas­sen.
  • Die Schutz­en­gel unse­res Lebens flie­gen manch­mal so hoch, dass wir sie nicht mehr sehen können, doch sie verlie­ren uns niemals aus den Augen. (Jean Paul)
Schutzengel-Spruch zur Taufe
Schutz­en­gel-Spruch zur Taufe
Schutzengel-Taufspruch
Schutz­en­gel-Tauf­spruch

Bibli­sche Sprü­che zur Taufe

Die Taufe ist im Chris­ten­tum das wich­tigs­te Sakra­ment, um das Neuge­bo­re­ne in Gottes schüt­zen­de Hände zu über­ge­ben. In der Bibel steht geschrie­ben, dass Gott jedem Täuf­ling einen Schutz­en­gel entsen­det, der jeden Schritt seines Lebens wach­sam beglei­tet, damit ihm kein Leid und Unrecht wider­fährt. Gläu­bi­ge Chris­ten sind deshalb im Gott­ver­trau­en. Damit Sie christ­li­che Sprü­che zur Taufe in Ihrer Tauf­kar­te verwen­den können, bieten wir Ihnen nach­fol­gend die Möglich­keit, aus unse­ren Bibel­ver­sen und Bibel­zi­ta­ten schö­ne Tauf­sprü­che auszu­su­chen und diese mit persön­li­chen Wünsche zu kombi­nie­ren.

  • Jesus Chris­tus spricht: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nach­folgt, der wird nicht wandeln in der Fins­ter­nis, sondern wird das Licht des Lebens haben. (Johan­nes 8, 12)
  • Er, Gott, wird dich mit seinen Fitti­chen decken und Zuflucht wirst du haben unter seinen Flügeln. (Psalm 91, 4)
  • Mehr als alles hüte dein Herz; denn von ihm geht das Leben aus. (Sprü­che 4, 23)
  • Sei mutig und stark! Fürch­te dich also nicht, und hab keine Angst; denn der Herr, dein Gott, ist mit dir bei allem, was du unter­nimmst. (Josua 1, 9)
  • Fürch­te dich nicht, denn ich bin mit dir; hab keine Angst, denn ich bin dein Gott. Ich helfe dir, ja, ich mache dich stark. (Jesa­ja 41, 10)
  • Von hinten und von vorn hast du mich umschlos­sen, hast auf mich deine Hand gelegt. (Psalm 139, 5)
  • Dein Wort ist meinem Fuß eine Leuch­te, ein Licht für meine Pfade. (Psalm 119, 105)
  • Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm. (1. Johan­nes 4, 16b)
  • Ich liege und schla­fe ganz mit Frie­den; denn allein du, HERR, hilfst mir, dass ich sicher wohne. (Psalm 4, 9)
  • Ich danke dir dafür, dass ich wunder­bar gemacht bin; wunder­bar sind deine Werke; das erkennt meine Seele. (Psalm 139, 14)
  • Der HERR segne dich und behü­te dich; der HERR lasse sein Ange­sicht leuch­ten über dir und sei dir gnädig; der HERR hebe sein Ange­sicht über dich und gebe dir Frie­den. (4. Moses, 6, 24-26)
  • Siehe ich bin mit dir und will dich behü­ten, wohin du auch ziehst. (1. Moses 28, 15)
  • Berge mögen von ihrer Stel­le weichen und Hügel wanken, aber meine Liebe zu dir, kann durch nichts erschüt­tert werden. (Jesa­ja 54,10)
  • Der Herr ist meine Stär­ke und mein Schild; auf ihn hofft mein Herz und mir ist gehol­fen. (Psalm 28, 7)
  • Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. (Psalm 23,1)
  • Stre­be uner­müd­lich nach Gerech­tig­keit, Fröm­mig­keit, Glau­ben, Liebe, Stand­haf­tig­keit und Sanft­mut. (Timo­theus 6,11)
  • Gott lässt deinen Fuß nicht wanken; er, der dich behü­tet, schläft nicht. (Psalm 121,3)
  • Ich sende einen Engel, der dir voran­geht, und ich vertrei­be alle deine Fein­de. (2. Mose 33, 2)
Taufspruch aus der Bibel
Tauf­spruch aus der Bibel
Bibelspruch als Spruch zur Taufe
Bibel­spruch als Spruch zur Taufe

Text­vor­la­gen für Glück­wün­sche zur Taufe

Die folgen­den Text­vor­la­gen können Sie verwen­den um Ihre persön­li­chen Glück­wün­sche zur Taufe zu verfas­sen:

  • Lieber/ Liebe NAME, möge deine Taufe der Anfang eines wunder­vol­len Lebens voller schö­ner Momen­te, glück­li­cher Zufäl­le, traum­haf­ter Augen­bli­cke und span­nen­den Aben­teu­ern sein!
  • Ich wünsche dir alles Liebe und Gute zu Deiner Taufe, alles Glück der Welt, Gesund­heit und Freun­de bei allem, was du tust. Ich wünsche Dir wunder­vol­le Begeg­nun­gen mit liebe­vol­len Menschen und Gottes Segen.
  • Herz­li­chen Glück­wunsch zu deiner heili­gen Taufe. Möge die Zukunft viele wunder­ba­re Momen­te für dich bereit­hal­ten.
  • Zur Taufe wünsche ich dir Gottes Segen und viel Sonnen­schein auf all Deinen Wegen.
  • Ich wünsche dir zu deiner heuti­gen Taufe alles erdenk­lich Gute. Möge das Leben immer gut zu Dir sein und dir Menschen an deine Seite stel­len, die es ehrlich mit Dir meinen.
  • Gottes Segen sei immer mit dir. Möge er dich beschüt­zen und behü­ten wo immer dich dein Lebens­weg hinfüh­ren mag.
  • Zu deiner Taufe sende ich dir die besten Wünsche. Möge dein Lebens­weg von Glück, Liebe und Freund­schaft gepflas­tert sein.
  • Ich wünsche Dir viel Glück und Gottes Segen auf all Deinen Wegen. Liebe und Frie­den sollen dich immer beglei­ten.
Glückwünsche zur Taufe für Mädchen
Glück­wün­sche zur Taufe für Mädchen
Glückwünsche zur Taufe für Jungen
Glück­wün­sche zur Taufe für Jungen

Tauf­kar­te schrei­ben: Wie schrei­be ich Glück­wün­sche zur Taufe?

Sie möch­ten den Text für eine Glück­wunsch­kar­te zur Taufe verfas­sen? Welches die rich­ti­gen Worte für Glück­wün­sche sind, hängt auch davon ab, an wen Sie die Tauf­kar­te schrei­ben, bzw. in welcher Bezie­hung Sie zum Täuf­ling stehen. Die Glück­wün­sche von Oma und Opa oder den Tauf­pa­ten werden sicher­lich persön­li­cher und herz­li­cher ausfal­len, als die eines Nach­barn oder einer bekann­ten Person der Eltern.

Ein Spruch, der aufbau­en­de Worte und gute Wünsche für die Zukunft beinhal­tet, soll­te in der Regel die Grund­la­ge für die Glück­wün­sche zur Taufe bilden. Dieser kann modern und ohne Bezug zu Gott, oder ein klas­si­scher Vers aus der Bibel sein. Auch ande­re Sprü­che und Zita­te mit gött­li­chem Bezug, werden hier gerne verwen­det.

Für die Meis­ten Menschen soll­ten die Glück­wün­sche auf keinen Fall kitschig wirken, aber indi­vi­du­ell dürfen die Worte für die Tauf­kar­te schon ausfal­len. Je nach­dem, in welcher Bezie­hung Sie zu dem Täuf­ling stehen, soll­ten die Sprü­che und Glück­wün­sche zur Taufe eine persön­li­che Note beinhal­ten. Nach­ste­hend finden Sie ein paar Anre­gun­gen und Tipps, wie Sie Ihre Wünsche und Gratu­la­tio­nen anspre­chend zu Papier brin­gen können.

Was benö­ti­gen Sie um eine Tauf­kar­te zu schrei­ben?

  • den ausge­wähl­ten Spruch und/ oder Muster­text
  • die Tauf­kar­te mit Umschlag
  • even­tu­ell Bütten­pa­pier als Inlet (für die stil­vol­le Note, andern­falls reicht auch die norma­le Tauf­kar­te)
  • gutschrei­ben­der Stift (klas­si­scher­wei­se empfiehlt sich ein Füll­fe­der­hal­ter)
  • evtl. ein Foto oder Bilder
  • die Adres­se des Empfän­gers und eine Brief­mar­ke, falls die Karte verschickt werden soll
Taufkarte schreiben
Tauf­kar­te schrei­ben

Wie verfas­se ich den Text für die Tauf­kar­te?

Hier finden Sie Tipps zum Verfas­sen der Glück­wün­sche für die Gruß­kar­te zur Taufe:

  • Zuerst einmal gilt es fest­zu­stel­len, wer getauft wird. Handelt es sich um eine Baby­tau­fe oder ist die Person schon älter? Bei einem Baby können Sie die Sprü­che zur Taufe ruhig allge­mei­ner halten. Handelt es sich um die Kinds­tau­fe, kann das Neuge­bo­re­ne die Wünsche zur Taufe nämlich weder selbst lesen noch deren Sinn verste­hen, aller­dings sind sie eine schö­ne Erin­ne­rung für späte­re Augen­bli­cke. Wenn der Täuf­ling schon lesen kann, nehmen Sie ruhig Bezug zu ein paar persön­li­chen, gemein­sa­men Ereig­nis­sen in der Karte.
  • Bei der Kinds­tau­fe sind die Eltern die „Stell­ver­tre­ter“ und nehmen die Glück­wün­sche für ihr Kind entge­gen. Genau­so passiert dies in der Kirche: Die Eltern nehmen für ihr Baby das Tauf­ver­spre­chen ab. Sie können die Glück­wün­sche zur Taufe nun entwe­der an das Kind selbst oder auch die Eltern oder die ganze Fami­lie rich­ten. Auch wenn zunächst die Wünsche zur Taufe in erster Linie für Mutter und Vater bestimmt sind, soll­ten Sie trotz­dem in Ihrem Text zur Glück­wunsch­kar­te persön­lich und mit Namens­nen­nung auf das Kind einge­hen.
  • Stehen Sie in einer engen Bindung zum Täuf­ling (z. B. als Pate oder Patin), dann soll­ten die indi­vi­du­el­len Zeilen schon sehr viel persön­li­cher ausfal­len als bei einem (entfern­ten) Bekann­ten. Über­le­gen Sie sich, was Ihnen im Leben wich­tig erscheint und was Sie aufgrund Ihrer Lebens­er­fah­rung wert­vol­les an Ihr Paten­kind weiter­ge­ben möch­ten. Was liegt Ihnen in Ihrem eige­nen Leben beson­ders am Herzen, welche Wert­vor­stel­lun­gen möch­ten Sie gerne vermit­teln? Versu­chen Sie dann, die Wünsche zur Taufe auf den Täuf­ling in Worte zu fassen. Wich­tig ist der persön­li­che Bezug zu den Wünschen, insbe­son­de­re, wenn es sich um einen reli­giö­sen Hinter­grund handelt.
  • In der heuti­gen Leis­tungs­ge­sell­schaft geht es immer mehr um Aner­ken­nung und den Status, daher über­le­gen Sie sich gut, welche Werte und Wünsche zur Taufe Sie wirk­lich von Herzen mittei­len möch­ten, mal abge­se­hen von den ewig währen­den christ­li­chen Werten.
  • Je nach Alter des Täuf­lings kann man bei den Wünschen zur Taufe auch gezielt auf charak­ter­li­che Eigen­schaf­ten und das Tempe­ra­ment der Person einge­hen.
  • Die Tauf­kar­te soll­te in jedem Fall hand­schrift­lich verfasst werden. Je nach Bezie­hungs­ver­hält­nis zum Täuf­ling kann die Karte auch sehr indi­vi­du­ell mit aussa­ge­kräf­ti­gen Fotos oder Bildern gestal­tet werden um eine noch persön­li­che­re Note zu bekom­men.

Was steht auf dem Umschlag der Tauf­kar­te?

Neben der Tauf­kar­te wird in der Regel auch der Umschlag beschrif­tet:

  • Genau­so wie die Glück­wün­sche zur Taufe soll­te der Text auf dem Umschlag auch von Hand geschrie­ben sein. Verwen­den Sie einen guten Stift mit feiner Spit­ze, wie einen Kugel­schrei­ber oder einen Füll­fe­der­hal­ter.
  • Weni­ger ist mehr! Stil­voll und edel wirkt Ihr Brief­um­schlag, wenn Sie außer dem Empfän­ger auf deko­ra­ti­ve Moti­ve verzich­ten.
  • Verge­wis­sern Sie sich, dass der Name des Täuf­lings voll­stän­dig und korrekt geschrie­ben ist. Fehler oder gar Flecken auf dem Kuvert sind ein unschö­ner Hingu­cker und fallen unan­ge­nehm auf. Dassel­be gilt beim Schrei­ben der Tauf­kar­te!
  • Die ganz schlich­te und klas­si­sche Vari­an­te ist, wenn Sie einfach nur den Umschlag mit dem Namen des Täuf­lings verse­hen. Zum Beispiel: „Für Linda“ oder einfach nur „Linda“. Handelt es sich um entfern­te Verwand­te oder Bekann­te, denen Sie eine Tauf­kar­te zukom­men lassen möch­ten und das Kind viel­leicht gar nicht kennen, empfiehlt es sich, Vor- und Nach­na­men zu schrei­ben, also „Linda Muster­mann“. Sind die Glück­wün­sche zur Taufe nur an die Eltern gerich­tet, schrei­ben Sie auf das Kuvert „Fami­lie Muster­mann“.
  • Rich­ten Sie die Sprü­che zur Taufe an ein zuge­hö­ri­ges Fami­li­en­mit­glied, an die Verwandt­schaft oder an gute Freun­de, darf die Anre­de ruhig persön­lich sein: „Für unse­re liebe Linda“ oder „Für mein Paten­kind Linda“.
  • Verschi­cken Sie den Brief auf posta­li­schem Wege, soll­te natür­lich die voll­stän­di­ge Adres­se und auch der Absen­der auf dem Brief­um­schlag stehen.
Glückwünsche zur Taufe schreiben leicht gemacht
Glück­wün­sche zur Taufe schrei­ben leicht gemacht

Hinter­grund­wis­sen zur Taufe: Was ist die Taufe?

Im Chris­ten­tum zählt die Taufe als wich­tigs­tes Ereig­nis, um den neuen Erden­bür­ger in Gottes schüt­zen­den Schoß zu über­ge­ben und ihn um seinen Segen und seine Beglei­tung zu bitten. Seine Herkunft hat dieses Sakra­ment in der Taufe Jesu durch Johan­nes, den Täufer im Fluss Jordan. Bei der Taufe gilt es zwischen Erwach­se­nen­tau­fe (oftmals in evan­ge­li­schen Frei­kir­chen prak­ti­ziert) und der Kinds­tau­fe zu unter­schei­den. Neben den tradi­tio­nel­len Bräu­chen wie der Tauf­ker­ze und dem Tauf­got­tes­dienst gibt es außer­dem den Tauf­spruch. Dieser Spruch ist etwas ganz Beson­de­res, er soll den klei­nen Erden­bür­ger auf seinem Lebens­weg beglei­ten. Er wird gemein­sam von den Eltern, den Paten oder dem Predi­ger ausge­sucht.

Die Taufe ist die „Eintritts­kar­te“ in die Kirch­li­che Glau­bens­ge­mein­schaft. Das reli­giö­se Ritu­al läuft folgen­der­ma­ßen ab: Nach­dem der Täuf­ling oder im Falle der Kinds­tau­fe stell­ver­tre­tend die Eltern oder Tauf­pa­ten nach dem Glau­ben des Getauf­ten gefragt wurden, spricht ein Pfar­rer oder Diakon den Tauf­spruch: “Ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heili­gen Geis­tes. Amen”. Der Täuf­ling wird während der Zere­mo­nie drei­mal mit Wasser über­gos­sen (Infu­si­ons­tau­fe) oder wird in dieses leicht unter­ge­taucht (Immer­si­ons­tau­fe).

Was ist die Taufe?
Was ist die Taufe?

Unter­schie­de zwischen evan­ge­li­scher und katho­li­scher Taufe

Um die Unter­schie­de zwischen evan­ge­li­scher und katho­li­scher Taufe zu verdeut­li­chen, soll­te zuerst einmal erklärt werden, welchen Stel­len­wert die Taufe in den beiden Konfes­sio­nen über­haupt hat.

Die Taufe ist im evan­ge­li­schen Glau­ben das erste Sakra­ment. Sakra­ment kommt aus dem Latei­ni­schen und bedeu­tet „Geheim­nis“ oder „heili­ges Zeichen“. Im evan­ge­li­schen Gottes­dienst gibt es zwei Weihe­hand­lun­gen, die Taufe und das Abend­mahl. Die katho­li­sche Kirche dage­gen wendet sieben Sakra­men­te an, auch hier ist das erste Sakra­ment die Taufe. Um die Taufe symbo­lisch darzu­stel­len, werden Bilder von Wasser oder Wellen verwen­det, das A und O (Alpha und Omega), JHS, X und P, ICHTHYS, der Kelch, Fische, Tauben oder das Lamm.

Die katho­li­sche Taufe ist im Gegen­satz zur evan­ge­li­schen umfang­rei­cher. Während der Zere­mo­nie ist es Brauch, ein Kreuz auf die Stirn des Täuf­lings symbo­lisch mit dem geweih­ten Wasser zu zeich­nen, dazu findet noch die CHRI­SAM-Salbung statt. Außer­dem wird noch ein Exor­zis­mus­ge­bet gespro­chen, um das Böse abzu­weh­ren. Oft findet anschlie­ßend eine Segnung der Eltern und Fami­lie statt. Im Gegen­satz zur katho­li­schen Kirche wird bei den Evan­ge­lis­ten kein geweih­tes Wasser verwen­det. Jedoch spielt hier die Tauf­ker­ze eine wich­ti­ge Rolle. Sie soll dem Täuf­ling den weite­ren Lebens­weg erhel­len.

Die evan­ge­li­sche Kirche verzich­tet auf eini­ge Bräu­che der katho­li­schen Kirche. Auch die Wahl, ob ein weißes Tauf­kleid ange­legt wird, ist frei­ge­stellt (das weiße Tauf­kleid soll das ewige Leben symbo­li­sie­ren, im katho­li­schen Kontext steht es für Rein­heit und Erhel­lung).

Die Taufe spie­gelt das reini­gen­de Merk­mal vieler Reli­gi­ons­rich­tun­gen wieder, in manchen frei­kirch­li­chen Gemein­den wird aller­dings komplett auf die Taufe verzich­tet.

Bei der evan­ge­li­schen Taufe werden als Tauf­spruch nur Verse aus der Bibel akzep­tiert. Natür­lich dürfen auf der Einla­dungs­kar­te oder Dankes­kar­te auch Sprü­che zur Taufe im ande­ren Kontext ange­wen­det werden.

Bei beiden Glau­bens­rich­tun­gen spie­len die Tauf­pa­ten eine wich­ti­ge Rolle. Jedoch müssen diese bei der katho­li­schen Zere­mo­nie eben­falls der katho­li­schen Kirche ange­hö­ren.

Was ist die Rolle des Tauf­pa­ten bzw. der Tauf­pa­tin?

Die Aufga­be des Paten­on­kels oder der Paten­tan­te ist eine welt­weit aner­kann­te und verbrei­te­te Tradi­ti­on. Bei der Kinds­tau­fe spre­chen die Tauf­pa­ten stell­ver­tre­tend für den Säug­ling das Glau­bens­be­kennt­nis (den Tauf­spruch). Als Tauf­pa­ten über­neh­men sie das Amt, den Täuf­ling auf seinem Lebens­weg bis zur Voll­jäh­rig­keit zu beglei­ten und zusätz­lich neben den Eltern unter­stüt­zen­de und reli­giö­se Wert­vor­stel­lun­gen beizu­steu­ern. Wich­tig ist, dass sich der Pate dieser Verant­wor­tung bewusst ist. Inzwi­schen ist es üblich, dass die Tauf­pa­ten bei beson­de­ren Anläs­sen (Geburts­tag, Konfir­ma­ti­on…) ihrem Paten­kind auch Geschen­ke mitbrin­gen. Bei der Erwach­se­nen­tau­fe sind Paten in der Regel nicht unbe­dingt erfor­der­lich.

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